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Referat: Erwin Rommel - Der Wüstenkrieg

Alles zu Rommel, Erwin

Der Wüstenkrieg



Inhaltsangabe:
Erwin Rommel
Deutsche Eingriff in den Wüstenkrieg
Der Afrikakorps
bis zur Belagerung von Tobruk
Die Versorgungsruten
General Montgomery
Der Kampf um Malta
Die Schlacht von El Alamein
Die Wende des Afrikakrieges – der Rückzug des Afrikakorps
Der weitere Lebenslauf Rommels

Erwin Rommel:
Generalmajor Erwin Rommel machte sich im Frankreichfeldzug zusammen mit dem Panzerexperten Heinz Guderian einen Namen. Rommel gelang es nämlich französische Panzerbrückenköpfe mit seinen Panzern in nie gesehener Geschwindigkeit und Effizienz und zu erreichen. Die Franzosen nahmen die Deutschen Panzer nicht ernst genug denn sie planten ihr Einsätze nach den Handbüchern des ersten Weltkriegs, die selbst nach 20 Jahren noch Gültigkeit besaßen. So erwarteten die Franzosen einen Übergang der Maas von den deutschen Panzern erst nach frühestens 20 Tagen. Durch die herausragende Strategie der deutschen Panzergeneräle gelang es aber den Übergang bereits an einem Tag zu meistern. Die 400.000 Französischen Soldaten die an der Magienotlinie stationiert waren gelang es so nicht mehr die deutschen Panzer zu stellen und da sie über kaum mobile Transportmittel verfügten konnten gab es für die Panzerdivisionen der deutschen keinerlei Hindernisse mehr
Der deutsche Eingriff in den Wüstenkrieg
Nachdem die italienischen Streitkräfte bereits in Griechenland eine herbe Niederlage erleiden mussten waren sie nun auch im Begriff den Afrikakrieg zu verlieren. Hierauf schickte Hitler der eigentlich nie einen Krieg in Afrika führen wollte, seinen erfolgreichsten General um Mussolinis Truppen zu unterstützen, Erwin Rommel. Erwin Rommel wurde hauptsächlich nach Afrika geschickt weil Hitler der seinem großen Freund, Verbündeten und ehemaligen Vorbild Mussolini eine Blamage ersparen wollte.

Der Afrikakorps
Der Afrikakorps bestand größtenteils aus den Panzern der siebten und zehnten Panzerdivisionen die schon in anderen Gefechten unter der Leitung von Rommel standen. Sie waren an Rommels Vorgehensweise gewöhnt bildeten ein eingespieltes Team. Ebenfalls übernahm Romme die Führung über die italienischen Truppen, die er allerdings seltener einsetzte. Schon nach kurzer Zeit lockerte Rommel die Vorschriften für seine Männer in Afrika und so bildete sich genauso wie bei den Briten eine Beziehung zwischen Soldaten und Offizieren die anderswo sicherlich als disziplinlos bezeichnet würde.
Im Verlauf des Krieges begannen sich die Gegner auch immer mehr zu schätzen, so ist es bekannt dass die Briten die Männer des deutschen Afrikakorps als besonders ehrwürdig und tapfer hielten die unter einer großartigen Führung standen, General Erwin Rommel den sie anerkennend seiner Leistungen in Afrika den Wüstenfuchs nannten. Auch die deutschen Soldaten hatten großen Respekt vor den Briten und deren Befehlshaber Bernard Montgomery dem es gelang seine Männer immer wieder daran zu erinnern wofür sie kämpfen.

Bis zur Belagerung von Tobruk:
Als Erwin Rommel am neunten Februar 1941 in Nordafrika ankam war sein primärer Befehl die dort stationierten italienischen Soldaten zu unterstützen, doch nach kurzer Bertachtung der Lage beschloss er, dass Angriff die beste Verteidigung sei. Also startete er am 31 März 41 eine Offensive gegen die britischen Stellungen die von dem Griechenlandfeldzug noch geschwächt war konnte dem gut durchstrukturiertem Angriff der deutschen nichts entgegensetzten, Rommel rückte mit seinen Panzerverbänden die er in Frankreich eingespielt hatte vor und nahmen sowohl den britischen Oberbefehlshaber O Conner gefangen und trieben die Briten bis nach Ägypten. Schließlich belagerten sie die Stadt Tobruk in der sich 50.000 feindliche Soldaten aufhielten. Mit einem solchen Erfolg hatten beide Seiten nicht gerechnet, die Belagerung Tobruks erschloss für die deutschen ganz neue Möglichkeiten, denn nun waren sie nicht mehr weit von dem Suezkanal entfernt der für England eine Überlebensnotwendige Nahrungszufuhr bedeutete. Nach zwei Monaten der Belagerung von Tobruk wollten die Briten mit Hilfe von 200 neu gelieferten Panzern die deutschen Kampfeslinien durchbrechen, unter dem Codenamen Battleaxe machten sie dann eine Großoffensive. Doch General Auchinleck Befehlshaber der britischen Truppen hatte in Rommel einen gefährlichen Gegner außerdem erwies sich der deutsche Mark-4-Panzer als eine vortreffliche Waffe mit deren Hilfe es gelang an nur einem einzigen Tag die Hälfte der britischen Streitkräfte aus Tobruk zu vernichten, woraufhin Battleaxe eingestellt wurde.
Erst im November 1941 wagte Auchinleck erneut auf die Belagerung zu reagieren, und startete erneut mit unter der Operation Crusader einen Angriff. Diesmal gelang es den Briten die Belagerung zu durchbrechen und auch die Städte Bengasi und Cyrenaika wieder unter Kontrolle zu bringen.

Die Versorgungsrouten
Eine ernorm wichtige Rolle im Wüstenkrieg waren die Versorgungsrouten die die Armeen mit Nahrung Munition und Tabak versorgten, Rommels Männer bekamen den Nachschub über das Mittelmeer was die Royal Navy natürlich immer zu verhindern versuchte. Wogegen die englischen Soldaten die Versorgung aus Malta und den südlicheren Provinzen bekam. Natürlich versuchten beide Seiten diese Nachschubslinien zu kappen, so konnte Rommel Bengasi eine wichtige Speicherstadt von Erdöl aus Mangel von Sprit nicht einnehmen. Dem entsprechen wichtig war es für die Deutschen als sie am 21 Juni 42 Tobruk zusammen mit viel Munition, Nahrung und 35.000 britischen Soldaten einnahmen.

Der Kampf um Malta
Malta im zentralen Mittelmeer gelegen, spielte eine große strategische Rolle als Stützpunkt für die alliierten Angriffe auf die feindlichen Nachschubslinien nach Nordafrika. 1940 und 1941 erzielten die Flugzeuge der RAF und die U-Boote der Royal Navy derart große Erfolge, dass Hitler schließlich 25 deutsche U-Boote vom Atlantik in das Mittelmeer beorderte, um dieser Bedrohung zu entgegnen. Da die Briten aber zunehmend mehr Schiffe der Achsenmächte versenkten, forderte Hitler die Ausschaltung der Insel als britischen Stützpunkt. Von 41 an stand Malta nun unter dem Bombenhagel der Luftwaffe. Die Situation für die Malteser war verzweifelt als die deutschen im Frühling 42 begannen die Stadt von Morgens bis Abends zu bombardieren und hier zeigte sich wieder wie erfinderisch Not macht, denn die ca. 300.000 Malteser auf der Insel brachten es fertig dank einer architektonischen Meisterleistung zu überleben, sie bauten in kürzester Zeit ein gigantischen Tunnelnetzwerk auf indem sie sich meist Wochenlang aufhielten. Ende April 42 verlegte die RAF 50 Spitfire auf die Insel um der deutschen Bedrohung ein Ende zu machen. Die meisten von ihnen wurden aber bei einem Überraschungsangriff beim Auftanken zerstört. Im Juni 42 durchbrachen dann zwei Versorgungsschiffe für Großbritannien die Blockade und die Katastrophe konnte abgefangen werden. Im August änderte Hitler seine Invasionspläne und wendete seine Truppen von Malta ab. Bis zu dieser Zeit mussten 1500 Malteser ihr Leben lassen und die RAF verlor ebenfalls über 1000 Flugzeuge. Malta war, obwohl zu teurem Blutzoll, erfolgreich für die Briten gewesen denn nur durch die Angriffe von Malta konnte Rommels Vordringen gestoppt werden, denn ihm mangelte es oft genug an wichtigem Nachschub.

General Montgomery
Im August 1942 wurde General Bernard Montgomery von Churchill zum Befehlshaber der 8. Armee ernannt. Die 8. Armee war eine Art Fremdenlegion in der englische Patrioten aus allen Provinzen des Königreichs kämpften. Vornehmlich aber kamen die Soldaten aus Australien Neuseeland und Südafrika. Montgomery war als großer Menschenführer und brillanter Stratege Rommels ebenbürtiger Gegner und landete schon kurz nach seiner Benennung große Erfolge. So gelang es ihm mit der 8. Armee die vier Tage andauernde Angriffswellen deutscher Panzer zurückzuschlagen und Rommel musste seine erschöpften Männer wieder zurückziehen. Er schaffte es auf brillante Weise seine Männer zu motivieren und ihnen Mut zu machen, in dem Tagebuch eines gefffallenen Südafrikaners ist zu lesen, dass er eine gewisse Elektrizität verbreiten würde, jeder fühlte sich geehrt unter seinem Befehl zu stehen. Genau wie ihre Truppen fühlten auch die beiden Generäle eine gewisse Hochachtung für ihren Gegenspieler.

Die Schlacht von El Alamein
General Montgomery war sich nachdem er Rommels Vorgehensweise genau studiert hatte sehr sicher, dass er den Wüstenfuchs schlagen könne, denn Rommel ging fast immer ähnlich vor, er lockte die feindlichen Panzer aus den Linien und zerstörte diese dann mit Hilfe von den ungeheuren 8,8 Millimeter Geschossen.
Nun bereitete Montgomery einen umgekehrten Gegenangriff vor: Anstatt seine Panzer nach vorne in die Reichweite der deutschen Panzerabwehrgeschütze zu werfen grub er sich mit seinen Truppen ein und wartete auf Rommel. Montgomerys Strategie sollte aufgehen, denn Rommels nächster Angriff bei Alam Halfa am 31 August 1942 erwies sich als Fehlschlag und seine Offensive kam zum Stillstand. Gleichzeitig verwehrten die Briten ihm den Rückzug, so dass seine Truppen zwischen dem Feind eingeengt waren. Trotzdem wartete Montgomery weitere zwei Monate bevor er das deutsche Lager angriff denn er ging bei seinem Vorgehen immer sorgfältig und methodisch vor während Rommel mehr impulsiv und dabei brillant war und obwohl dies die beiden Männer völlig unterschied, waren sie sich ebenbürtig.
Es war beiden Seiten klar, dass die nun folgende Schlacht die Schlacht von El Alamein die Entscheidung für Sieg oder Niederlage war. Montgomery hatte eine Streitmacht von nahezu 200.000 Mann aufgestellt, mehr als doppelt so viel wie die Gegenseite. Unter seinen 1000 Panzern befanden sich zahlreiche neue Grant M 3-Kampfpanzer amerikanischen Uhrsprungs. Die nächsten drei Tage zertrümmerte die britische Armee allmählich die deutschen Stellungen. Anschließend durchbrachen sie mit Neuseeländischen und Südafrikanischen Truppen an der Spitze in der Operation Supercharge die deutschen Linien. Der Afrikakorps verteidigte sich zwar entshlossen und tapfer konnte der zweifachen Übermacht die zum teil mit neuesten Gerät kämpfte nicht mehr die Stirn bieten. Dieser entscheidende Sieg war der Anfang vom Ende des Afrikakorps. Von da an führten die Offensive die Briten und ihre Verbündeten.
Die Wende des Afrikakrieges – Rückzug des Afrikakorps

El Alamein stellte nicht nur für den Afrikafeldzug sondern auch für den gesamten anderen Kriegsverlauf einen Wendepunkt dar. Churchill behauptete später: Bis El Alamein überlebten wir. Danach eroberten wir. Doch tatsächlich war die Lage kritischer gewesen:
Ein britischer Soldat erinnert sich dass die ganze Armee höchst angespannt war, denn wären die Briten und ihre Verbündeten bei El Alamein nicht siegreich gewesen so hätten sie den Afrikakrieg wohl verloren.
Doch nun waren die Auswirkungen der deutschen Niederlage überall auf der Welt zu spüren, das erste Mal in diesem Krieg sahen sich deutsche Panzer und Truppen miz einer Niederlage konfrontiert. Und das britische Empire stand noch immer und hatte bewiesen, dass es kämpfen konnte. Für Rommel begann nun ein langer wenn auch häufig grandios geführter Rückzug statt. Doch bald musste er dabei auf einen neuen Feind stoßen: Die geballte Kraft des Alliierten Bündnis. Denn im Herbst 1942 begannen die Amerikaner stärker in den Krieg einzugreifen, so dass die deutschen Truppen bis an die Küsten von Algerien sowie Marokko und Ägypten. Am 8 November 1942 begann die Operation Torch. Insgesamt 650 britische und amerikanische Schiffe landeten vor den Küsten Nordafrikas, um Truppen bei den Städten Algier, Oran in Algerien sowie in Cassablanca in Marokko an Kand zu setzten. Leider erwies sich die Operation als Misserfolg und die Invasionstruppen trafen an mehreren Stellen auf erheblichen Widerstand. Und auch schon damals kam es des Öfteren zu friendly fire daher zu dem Beschuss eigener oder verbündeter Truppen, denn das war der Preis dafür, dass sich drei völlig unterschiedliche Armeen in großer Hast verbündet hatten.
Doch trotz der Tatsache dass die Deutschen sich einer gewaltigen Übermacht gegenübersahen und die Amerikaner immer mehr und neues Kriegsgerät anschafften gelang es den Alliierten Truppen nicht die Deutschen in Afrika endgültig zu besiegen. Vor allem die noch nicht Kriegs erfahrenen Amerikaner mussten Anfangs große Niederlagen erleiden. So musste die erste US Panzerdivision die eigentlich dazu bestimmt war einen Pass zu halten sollte unvermittelt einem deutschen Angriff gegenüberstehen doch anstatt zu kämpfen warfen die meisten Männer ihre Waffen weg und flohen. Die Amerikaner brachten sich so den Ruf von schlechter Disziplin und Strategie ein. Doch Dank dem großen Einsatz der britischen Soldaten der wachsenden Erfahrung der Amerikaner und dem Frust der Deutschen wurde der Afrikakorps so stark bedrängt, dass Hitler Rommel schließlich von seinen Aufgaben enthob. Der nun in die Enge getriebenen und von General Oberst Erst von Arnim kaum geleitete und versorgte Afrikakorps wurde am 12. Mai 1943 in eine Falle gelockt in der dann die meisten der 250.000 Deutschen und italienischen Soldaten in Gefangenschaft gerieten. Das bedeutete das Ende des Afrikakorps der Deutschen oder Italienischen Gebiete in Afrika und des Afrikakrieges.
Von diesem Tage an versuchten weder Hitler noch Mussolini Afrika anzugreifen, für Afrika war der zweite Weltkrieg zu Ende.
1891-1944
Erwin Rommel
Militär

1891
15. November: Erwin Rommel wird in Heidenheim (Württemberg) als Sohn des Lehrers Erwin Rommel und dessen Frau Helene (geb. von Luz) geboren.

1910
Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Schwäbisch Gmünd tritt Rommel als Fahnenjunker in das württembergische Heer ein. Er dient im Infanterieregiment Nr. 124 in Weingarten (Württemberg).

1911
Er absolviert einen Kriegsschullehrgang an der Königlichen Kadettenschule in Danzig (heute: Gdansk, Polen).
1912
Beförderung zum Leutnant.
In Weingarten bildet er Rekruten aus.
1914
März: Rommel wird zu einem Feldartillerieregiment nach Ulm versetzt.
1. August: Er kehrt zum Infanterieregiment Nr. 124 zurück.
August/September: Zu Beginn des Ersten Weltkriegs dient Rommel zunächst als Zugführer in Belgien und später bei Verdun.
September: Er wird an der Hüfte verwundet und erhält das Eiserne Kreuz II. Klasse.

1915
Januar: Als Kompaniechef führt er ein Stoßtruppunternehmen in den Argonnen (Champagne) und erhält das Eiserne Kreuz I. Klasse.
September: Nach einer Verwundung am Bein wird Rommel zum Oberleutnant befördert.
Oktober: Versetzung zum Württembergischen Gebirgsbataillon, mit dem er im Stellungskrieg in den Vogesen eingesetzt wird.
1916
Oktober: Rommel wird an die rumänische Front verlegt.
November: Heirat mit Lucie Maria Mollin in Danzig. Aus der Ehe geht ein Sohn hervor.

1917
Oktober: Mit dem Gebirgsbataillon wird er an die italienische Isonzofront versetzt, wo er am Vormarsch auf die Piave teilnimmt.
Dezember: Verleihung des Ordens Pour le Mérite.

1918
Bis Kriegsende leistet er als Ordonnanzoffizier Stabsdienst bei einem Generalkommando an der Westfront.
1919
März: Rommel kommt als Hauptmann zu einer Kompanie nach Friedrichshafen.
Oktober: Neuvereidigung in der Reichswehr .
1921-1929
Chef einer Maschinengewehrkompanie in Stuttgart.
1929-1933
Rommel ist Lehrer an der Dresdner Infanterieschule.

1933
Januar: Die Machtübernahme der Nationalsozialisten begrüßt Rommel, da er sich eine Revision des Versailler Vertrags erhofft.
Oktober: Bataillonskommandeur in Goslar (Harz) und Beförderung zum Major.

1934
30. September: Beim Reichsbauerntag in Goslar setzt Rommel durch, daß die Schutzstaffel (SS) bei der Aufstellung eine Position hinter der Armee einnimmt. Er selbst schreitet neben Adolf Hitler die Front ab.
1935
Rommel wird Lehrgangsleiter an der Infanterieschule in Potsdam.
1936
Er wird in das militärische Begleitkommando von Hitler berufen.

1937
Sein Buch "Infanterie greift an" wird veröffentlicht. Bis zum Ende des NS-Regimes werden davon 400.000 Exemplare verkauft.

1938
Oktober: Beim deutschen Einmarsch in das Sudetengebiet hat Rommel den Oberbefehl über das Führerbegleitkommando.

1939
März: Kommandant des Führerhauptquartiers bei der Besetzung der "Resttschechei" und des Memellandes.
September: Als Generalmajor hat er bei Beginn des Zweiten Weltkriegs die reguläre Leitung des Führerhauptquartiers inne.

1940
Mai: Als Kommandeur der 7. Panzerdivision nimmt er am Frankreichfeldzug teil und erhält das Ritterkreuz.

1941
Februar: Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant erhält Rommel den Oberbefehl über das deutsche Afrikakorps in Libyen. Hitler übergeht den Widerstand des Oberbefehlshabers des Heers, Walther von Brauchitsch, gegen die Ernennung Rommels.
März/April: Mit einer Offensive gegen die britischen Truppen zu Beginn des Afrikafeldzugs gelingt Rommel die Rückeroberung der Cyrenaika (Libyen).
Juli: Er wird Befehlshaber der "Panzergruppe Afrika".
November: Rommel muß sich während der britischen Offensive "Crusader" aus der Cyrenaika zurückziehen.
1942
Januar: Rückeroberung des Cyrenaika-Gebiets.
Mai: Die große Sommeroffensive der Achsenmächte in Afrika beginnt.
22. Juni: Nach der Eroberung von Tobruk ernennt Hitler Rommel zum Generalfeldmarschall. Damit gerät Rommel in Konflikt zur Generalstabsführung unter Feldmarschall Wilhelm Keitel und Generaloberst Alfred Jodl, die ihn wegen des engen Verhältnisses zu Hitler und seines schnellen Aufstiegs in die Wehrmachtsführung ablehnen.
Juni-August: Rommel rückt bis El Alamein (Ägypten) vor. Bernard L. Montgomery wird Oberbefehlshaber der britischen Truppen.
September: Während eines Genesungsurlaubs in Deutschland tritt Rommel im Berliner Sportpalast auf und wird von der Propaganda als Kriegsheld gefeiert.
Oktober: Bei El Alamein startet die britische Offensive. Hitler erteilt dem nach Afrika zurückgekehrten Rommel den Befehl zum Halten der Stellung.
November: Nach dem Durchbruch der Briten bei El Alamein beginnt Rommel den Rückzug. Kurz darauf landen alliierte Truppen in Algerien (Unternehmen "Torch").
1943
Februar: Rommel wird Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Afrika.
März: Er verläßt Nordafrika.
Mai: Die deutsche Heeresgruppe Afrika kapituliert vor den britischen und amerikanischen Truppen.
Juli: Nach der alliierten Landung in Sizilien erhält Rommel das Kommando über die Heeresgruppe B.
August: In Italien wird Benito Mussolini gestürzt und auf Befehl von König Viktor Emanuel III. inhaftiert. Daraufhin besetzt Rommel mit seiner Heeresgruppe Italien.
September: Er hat den Oberbefehl in Norditalien inne, während Albert Kessselring die deutschen Truppen in Süditalien befehligt.
November: Rommel bekommt den Auftrag zur Kontrolle der Verteidigungsmaßnahmen an der französischen Atlantikküste. Er ist damit Hitler direkt unterstellt.
1944
März: Er unterzeichnet das Treuegelöbnis der Generalfeldmarschälle und übergibt es Hitler.
Juli: Beim alliierten Vormarsch in Frankreich wird Rommel bei einem Tieffliegerangriff bei Caen schwer verwundet.
Nach dem Attentat vom 20. Juli wird Rommel aus Kreisen der Wehrmachtsführung der Beteiligung am Widerstand beschuldigt.
August: Er kehrt auf Genesungsurlaub in sein Haus nach Herrlingen (bei Ulm) zurück.
7. Oktober: Er bekommt den Befehl, sich in Berlin beim Oberkommando der Wehrmacht (OKW) zu melden, um sich vor dem Volksgerichtshof zu verantworten. Mit Verweis auf seinen gesundheitlichen Zustand lehnt er ab.
14. Oktober: Zwei Generale im Auftrag des OKW überbringen Rommel in Herrlingen die Anschuldigung, an der Attentatsplanung beteiligt gewesen zu sein. Im Beisein der beiden Generale tötet Erwin Rommel sich mit einer Giftkapsel.
18. Oktober: Mit einem großen Staatsakt wird sein Leichnam in Ulm beigesetzt.
(mw)
Im September 1940 eröffneten italienische Streitkräfte von ihrem libyschen Kolonialgebiet aus eine Offensive gegen das unter britischer Herrschaft stehende Ägypten. Eine Ende des Jahres begonnene Gegenoffensive führte die Briten bis Anfang Februar 1941 nach El Agheila an der Großen Syrte. Gleichzeitig gingen die italienischen Kolonien in Ostafrika an britische Truppen verloren. Der drohende Verlust Libyens und seines gesamten Kolonialreichs veranlaßte Benito Mussolini, den Verbündeten Deutschland um militärische Hilfe zu ersuchen. Um die Schwächung der Achse Berlin-Rom durch eine Instabilität Italiens zu verhindern, sah sich Adolf Hitler gezwungen, der Bitte nachzukommen. Ein Sieg der Briten in Nordafrika und die Stärkung ihrer Stellung im Mittelmeerraum hätten eine britische Invasion in Italien und die Eröffnung einer neuen Front in Südeuropa zur Folge haben können.
Unter der Bedingung, daß auch italienische Verbände dem Oberbefehl von Generalleutnant Erwin Rommel unterstellt wurden, landeten am 11. Februar 1941 deutsche Truppen in Tripolis. Das Deutsche Afrikakorps begann Ende März bei Marsa el Bregha mit der Rückeroberung der Cyrenaica. Durch die erfolgreiche Taktik des mobilen Wüstenkriegs warfen Rommels Truppen überlegene britische Verbände unter General Archibald Wavell (1883-1950) über Benghasi und Derna 800 Kilometer zurück. Wegen Nachschubmangels stoppte der Vormarsch Mitte April bei der ägyptischen Grenzstadt Sollum. Den anschließenden Stellungskrieg an der libysch-ägyptischen Grenze beendeten britische Verbände am 18. November 1941 mit der Operation Crusader. Der britische Großangriff warf das Deutsche Afrikakorps bis Ende des Jahres 1941 auf seine Ausgangsstellung am Westrand der Cyrenaica zurück.
Durch massive Angriffe der nach Nordafrika verlegten Luftflotte 2 unter Albert Kesselring konnte Rommel im Januar 1942 die Initiative zurückgewinnen. Er nutzte den strategischen Vorteil zu einem Gegenangriff, der die in der Panzerarmee Afrika zusammengefaßten deutsch-italienischen Verbände Ende Juni bis nach El Alamein 100 Kilometer vor Alexandria führte. Durch die wechselnden Offensiven hatte sich der Afrikafeldzug zu einem ausgesprochenen Bewegungskrieg entwickelt. Die Wüstenebenen eigneten sich besonders für weiträumige Operationen der Panzerwaffe über Hunderte von Kilometern. Für die an die klimatischen Bedingungen der Wüste nicht gewöhnten deutschen Soldaten eine kräftezehrende Erfahrung. Bei bis zu 50 Grad Celsius am Tag und eisigen Temperaturen in der Nacht war ein großer Teil der Truppen im Krankenstand. Vier bis fünf Liter Wasser am Tag waren nötig, um den Substanzverlust in der Hitze auszugleichen.
Die Versorgung der Truppen mit Nahrungsmitteln, Treibstoff, Munition und Ausrüstung war jedoch aufgrund der gewaltigen Distanzen in Nordafrika kaum sichergestellt. Strategische Erfolge und Raumgewinne waren für beide Seiten stets mit versiegendem Nachschub aus ihren jeweiligen Versorgungsbasen in Libyen und Ägypten verbunden. Zudem fielen im Sommer 1942 rund zwei Drittel der deutsch-italienischen Nachschublieferungen den von Malta aus operierenden U-Booten und Flugzeugen der Briten zum Opfer.
Am erneut versiegenden Nachschub sowie an der Überlegenheit der gegnerischen Truppen scheiterte während der Schlacht um El Alamein im Sommer und Herbst 1942 der entscheidende Durchbruch durch die britische Verteidigungslinie zum Suez-Kanal. Eine am 2. November begonnene Gegenoffensive der britischen 8. Armee unter Bernard L. Montgomery zwang das Afrikakorps erneut zum rasanten Rückzug nach Libyen. Endgültig aussichtslos wurde die militärische Lage für die Achsenmächte, als über 100.000 amerikanische und britische Soldaten nach der Landung in Marokko und Algerien am 8. November 1942 eine zweite Front in ihrem Rücken eröffneten. Aufgrund der kritischen Situation an der Ostfront konnte das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) nur unzureichende Verstärkung über Südfrankreich entsenden. Im südlichen Tunesien vereinigten sich die frischen Einheiten mit der zurückweichenden Panzerarmee Afrika, die Ende Januar 1943 Libyen aufgeben mußte. Die Truppen standen im Frühjahr der doppelten Übermacht von einer halben Million alliierten Soldaten gegenüber. Zudem verfügten die Alliierten über die vierfache Anzahl von Panzern und über die uneingeschränkte Lufthoheit. Mit der Kapitulation der zur Heeresgruppe Afrika formierten deutsch-italienischen Verbände unter Rommels Nachfolger Generaloberst Hans-Jürgen von Arnim (1889-1962) bei Tunis endete am 13. Mai 1943 der Afrikafeldzug.
Knapp 18.600 deutsche Soldaten fielen in Nordafrika, 3.400 galten als vermißt. Die Italiener zählten über 13.700, die Briten 35.500 und die Amerikaner 16.500 Tote. Rund 130.000 Angehörige des Deutschen Afrikakorps gingen in Kriegsgefangenschaft. Erst zwei Tage vor der Kapitulation erfuhr die Bevölkerung in Deutschland von der bereits Anfang März 1943 erfolgten Ablösung des äußerst beliebten Rommel wegen Mißerfolgs. Seit seinen spektakulären Erfolgen über die Briten auf ungewohntem afrikanischem Wüstenterrain stand Rommel im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Das Afrikakorps war geradezu Sinnbild deutschen Kampfwillens. Die Deutschen reagierten daher entsetzt auf die Niederlage und die hohen Verluste in Nordafrika, die als mitentscheidende Kriegswende gedeutet wurden. Das Schlagwort vom "Zweiten Stalingrad" fand im Deutschen Reich rasche Verbreitung.
Den Alliierten ermöglichte die Niederlage der Achsenmächte die Kontrolle über den Mittelmeerraum. Mit der Landung auf Sizilien am 10. Juli 1943 eröffneten sie schließlich die von Hitler so gefürchtete neue Front im Süden Europas, die innerhalb weniger Tage zum Sturz Mussolinis führte.
1939-45
Schlacht bei El Alamein (30. Juni bis 2. November 1942)
Durch Verlegung deutscher Luft- und Seestreitkräfte von Südeuropa nach Nordafrika gelang es Erwin Rommel im Januar 1942, die zwei Monate zuvor begonnene britische Offensive Crusader mit einem überraschenden Gegenangriff zu stoppen. Massive Luftangriffe deutscher Sturzkampfbomber (Stukas) begünstigten den deutsch-italienischen Vormarsch nach Tobruk. Die britische Festung kapitulierte nach heftigen Kämpfen am 21. Juni. Unter Ausnutzung des psychologischen Vorteils nach dem Sieg befahl der inzwischen zum Generalfeldmarschall beförderte Rommel die Verfolgung des Gegners. Auch Adolf Hitler und Benito Mussolini zogen nunmehr den Vorstoß nach Ägypten der ursprünglich vorgesehenen Eroberung des britischen Versorgungsstützpunkts Malta vor.
Obwohl die in der Panzergruppe Afrika formierten deutsch-italienischen Verbände mit 60 zu 160 Panzern in Unterzahl waren, stießen sie am 30. Juni 1942 bei El Alamein an die letzte britische Verteidigungsstellung vor Alexandria. Ihrer beweglichen Kampfführung waren die schwerfälligen britischen Panzer unterlegen, die zudem durch die im Panzerabwehrkampf wirkungsvoll eingesetzten 8,8 cm-Flakgeschütze erhebliche Verluste erlitten. Die Achsenmächte, die beim Eintreffen vor El Alamein lediglich über 2.000 Infanteristen und 55 Panzer verfügten, scheiterten jedoch an einem Vorstoß durch die Verteidigungslinie aufgrund britischer Überlegenheit. Eine letzte, am 31. August begonnene deutsch-italienische Großoffensive mußte nach drei Tagen wegen Treibstoffmangels abgebrochen werden. Während die Briten auf eine nur 100 Kilometer lange Nachschublinie nach Alexandria zurückgreifen konnten, mußten die Versorgungsgüter für die Deutschen über 1.000 Kilometer durch die Wüste transportiert werden.
Als die 8. Armee unter Bernard L. Montgomery am 23. Oktober zum Angriff überging, standen knapp 100.000 deutsche und italienische Soldaten mit 550 Panzern etwa 230.000 britischen, südafrikanischen, indischen und neuseeländischen Soldaten mit über 1.200 Panzern gegenüber. Nach der für den Afrikafeldzug entscheidenden Materialschlacht war die Kampfstärke auf 30 bzw. 600 Panzer reduziert. 30.000 Mann gerieten in britische Gefangenschaft. Als die Briten am 2. November 1942 die deutschen Stellungen durchbrachen, verfügte Rommel gegen den Befehl Hitlers den Rückzug seiner fast völlig aufgeriebenen und erschöpften Truppen nach Libyen. Nachdem über 100.000 amerikanische und britische Soldaten nach der Landung in Marokko und Algerien am 8. November 1942 eine zweite Front im Rücken von Rommels Truppen eröffneten, wurde die militärische Situation für die Deutschen in Nordafrika aussichtslos.
1933-39

Die Schutzstaffel (SS)
Als Heinrich Himmler am 6. Januar 1929 zum Reichsführer der Schutzstaffel (SS) berufen wurde, umfaßte die SS rund 280 Mann. Sie war als Gliederung der Sturmabteilung (SA) dem Obersten SA-Führer unterstellt und hatte seit ihrer Gründung 1925 den persönlichen Schutz von Adolf Hitler und von Versammlungen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) übernommen. Zielstrebig baute Himmler die SS ab 1929 zu einer ordensähnlichen Eliteformation der Nationalsozialisten aus, die Ende 1932 über rund 52.000, ein Jahr später bereits über ca. 209.000 Angehörige verfügte.
Strenge rassebiologische und weltanschauliche Auswahlkriterien bestimmten die Zugehörigkeit zur SS. Als Verkörperung nationalsozialistischer Herrenmenschenideologie und als "Bewahrer der Blutsreinheit" sollte der "Schwarze Orden" - in Anlehnung an die schwarzen SS-Uniformen - nach dem Willen Himmlers die Keimzelle einer nordischen Rassendominanz in Deutschland darstellen. Da sich die SS als "Sippengemeinschaft" verstand, galten die rassistischen Auslesekriterien - strengstens überwacht vom 1931 errichteten "Rasse- und Siedlungshauptamt" - auch für die Frauen der SS-Mitglieder. Das SS-Ideal eines elitären Führungsordens in bewußter Anlehnung an mittelalterliche Ritterorden dokumentierten mythologisch überhöhte Symbole wie der SS-Totenkopfring und der Ehrendolch. Toten- und Ahnenkult sowie pseudoreligiöse Rituale in sogenannten Weihestätten wie der Wewelsburg bei Paderborn oder der ehemaligen Stiftskirche in Quedlinburg dienten der Festigung eines unauflöslichen Gemeinschaftssinns.
Mit dem Aufbau des Sicherheitsdiensts (SD) unter Reinhard Heydrich als SS-Unterabteilung zur Überwachung gegnerischer Organisationen und innerparteilicher Opposition fiel der SS innerhalb der NSDAP ab 1931 die Rolle einer "Parteipolizei" zu. Unter der Losung "Unsere Ehre heißt Treue" versuchte die SS, sich durch eine bedingungslose Loyalität zu Hitler auszuzeichnen. Dies führte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zu erheblichen Differenzen mit der ihr übergeordneten SA unter Ernst Röhm, der aus Enttäuschung über den Verlauf der "nationalsozialistischen Revolution" die Gefolgschaft gegenüber dem NS-Regime erheblich in Frage stellte. Auf Betreiben Himmlers sammelte der Sicherheitsdienst der SS Belastungsmaterial gegen die Führung der als Konkurrenz angesehenen SA. Einen angeblich geplanten "Röhm-Putsch" nutzten Hitler und die SS Ende Juni 1934 zur Ermordung der gesamten SA-Führung. Im Anschluß daran wertete Hitler die SS zur selbständigen, ihm direkt unterstellten Gliederung der NSDAP auf. Gleichzeitig übernahm die SS die Alleinzuständigkeit für sämtliche Konzentrationslager (KZ) im Deutschen Reich, die bis dahin noch vielfach unter Kontrolle der SA gestanden hatten. Die Bewachung der Lager oblag nun den SS-Totenkopfverbänden unter dem "Inspekteur der Konzentrationslager und Führer der SS-Wachverbände", Theodor Eicke (1892-1943). Mit der Verfügungstruppe (VT) besaß die SS ab Herbst 1934 zudem einen mehrere tausend Mann umfassenden kasernierten Kampfverband, der zusammen mit den Totenkopfverbänden den Kern der späteren Waffen-SS bildete.
Den machtpolitischen Aufstieg der SS sowie die schrittweise Übernahme der Polizeigewalt aus dem Kompetenzbereich der Länder vollendete Himmler am 17. Juni 1936 mit seiner Ernennung zum "Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei". Mit der Polizei auch auf unteren Ebenen in Personalunionen eng verschmolzen, war die SS zum wichtigsten Machtinstrument Hitlers geworden. Maßstab ihres Handelns waren nicht Gesetzesnormen, sondern allein der "Wille des Führers". Eine nahezu lückenlose Überwachung der Bevölkerung durch den SD und die Geheime Staatspolizei (Gestapo) sowie eine rücksichtslose Verfolgung tatsächlicher oder vermeintlicher Regimegegner prägten den jeder rechtsstaatlichen Kontrolle entzogenen NS-Staat. Ihrer herausgehobenen Machtstellung war sich die SS dabei durchaus bewußt: Ihr Wochenblatt "Das Schwarze Korps" galt innerhalb der gleichgeschalteten Presse als einzige "oppositionelle Zeitung", die sich nicht scheute, Mißstände in der NSDAP und im NS-Regime öffentlich zu kritisieren.
Himmler direkt unterstellt war das am 27. September 1939 neu gebildete Reichssicherheitshauptamt (RSHA), in dem alle bisherigen Kommandostellen des SD, der Kriminalpolizei und der Gestapo zusammengefaßt wurden. Unter der Leitung Heydrichs entwickelte sich das RSHA im Zweiten Weltkrieg zur zentralen Schaltstelle für die Unterdrückung, Terrorisierung und schließlich Ermordung von Millionen Menschen im In- und Ausland. In Konkurrenz zu zivilen Verwaltungsstellen versuchte die SS, die Kontrolle und wirtschaftliche Ausbeutung der besetzten Gebiete zu übernehmen und Pläne zu deren weitgehender "Germanisierung" auszuarbeiten. Gleichzeitig ermordeten vom RSHA zusammengestellte Einsatzgruppen in Polen und der Sowjetunion hunderttausende Juden, Kommunisten und andere "unerwünschte Elemente". Planung und Durchführung der "Endlösung der Judenfrage" fielen ebenfalls in den Aufgabenbereich des RSHA und damit in die Zuständigkeit von Himmler und der SS. Die wirtschaftliche Verwaltung der Konzentrations- und Vernichtungslager unterstand ab 1942 dem neu gegründeten SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt (WVHA) unter der Leitung von Oswald Pohl. Arbeitsfähige Häftlinge mußten als Zwangsarbeiter in den SS-eigenen Wirtschaftsbetrieben arbeiten, oder sie wurden gegen Bezahlung an andere Industrieunternehmen "vermietet".
Es waren vor allem Einheiten der Waffen-SS, die trotz des für Deutschland negativen Kriegsverlaufs bis 1945 fanatische Siegeszuversicht äußerten und ihre Stellungen bis zuletzt zäh verteidigten. Mit der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 hörte die SS de facto auf zu existieren. Am 10. September 1945 wurde sie vom Alliierten Kontrollrat formal verboten und anschließend in den Nürnberger Prozessen zu einer "verbrecherischen Organisation" erklärt.
Inhalt
Die Datei handelt von dem Eingreifen des deutschen Afrikakorps in den Nordafrikanischen Wüstenkrieg, bis zu dessen Kapitulation am 13 Mai 1943.

Gliederung:
1. Biographie von Erwin Rommel
2. Deutsche Eingriff in den Wüstenkrieg
3. Der Afrikakorps
4. bis zur Belagerung von Tobruk
5. Die Versorgungsruten
6. General Montgomery
7. Der Kampf um Malta
8. Die Schlacht von El Alamein
9. Die Wende des Afrikakrieges – der Rückzug des Afrikakorps
10. Der weitere Lebenslauf Rommels

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