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Erich Fromm & K. Gibran - Von der Liebe: Verschiedene Arten der Liebe (Klausur)

Alles zu Liebe und Sexualität

Prüfung zum Thema "Liebe und Sexualität" im Bezug auf Fromm und Gibran:



Aufgabe 1:

Welche Formen der Liebe sind dir bekannt?

Aufgabe 2:

Welche Unterscheidung trifft Erich Fromm zwischen Selbstliebe und selbstsüchtiger Liebe?

Aufgabe 3:

Welchen Unterschied siehst du in der Bedeutung der beiden Sätze "Ich liebe dich, weil ich dich brauche" und "Ich brauche dich, weil ich dich liebe"?

Aufgabe 4:

Nimm kritisch Stellung zu folgenden Gedanken über die Liebe. Text: Von der Liebe (K. Gibran)

Antwort auf Aufgabe 1)


Liebe zwischen Eltern und Kind: Mutterliebe: Ist bedingungslose Liebe, sie braucht nicht erworben werden und kann auch nicht erworben werden. Man braucht für die Mutter nur zu sein, wie folgender Satz erklärt: „Ich werde geliebt ,weil ich bin.“ Wenn die Mutterliebe nicht vorhanden ist, ist die Welt kahl und leer, weil man sie nicht erwerben kann.

Vaterliebe: Ist bedingte Liebe. Man muss sie sich erarbeiten. Der Nachteil der Vaterliebe ist, dass, wenn man die Pflichten und Bedingungen nicht erfüllen kann, die vom Vater verlangt werden, kannst du nicht von ihm geliebt werden. Der Vorteil dieser Liebe ist jedoch, dass du durch den Vater Gesetz, Ordnung und die Fähigkeit etwas zu tun um andere glücklich zu machen, lernst.

Gottesliebe: Bei dieser Art von Liebe sucht man nach Vereinigung, Wärme und Einigkeit. Die Form der religiösen Liebe wurde in den frühen Anfängen der Menschheit mit Götzen, Masken und Statuen erfüllt.
Diese verbildlichten Macht. Weil die Menschen früher glaubten, dass die Tiere die stärksten und mächtigsten waren, trugen sie Tiermasken und Felle, damit diese sie beschützten. Doch nach und nach Bauten sie dann menschliche Statuen, weil sie erkannt hatten, dass der Mensch das höchste ist. Das ist der Grund warum unser heutiger Gott ziemlich „menschlich“ dargestellt wird.(jedenfalls im Christentum. Im Islam sind jegliche Verbildlichungen verboten.)

Erotische Liebe: Hier versucht ein Paar Intimität zwischen sich her zu stellen. Es ist das Verlangen nach vollständiger Vereinigung. Erst ist der Partner ein Fremder, doch nach und nach versucht man diese Barrieren zu überwinden. Manchmal jedoch sind Paare, die nur zusammen sein wollen und sich nur gegenseitig lieben, selbstsüchtig. Ihre Liebe ist nur gesteigerter Egoismus.

Selbstliebe: Wie Erich Fromm mal sagte, meine ich nicht , dass Selbstliebe schlecht ist. Dadurch , dass man sich selbst und andere respektiert, ist man in der Lage sich und andere zu lieben. In diesem Fall von Selbstliebe prahlt man nicht und ist demütig.
Narzismus: Man ist unfähig überhaupt jemanden zu lieben, auch sich selbst nicht, wie die meisten behaupten.
Solche Menschen lieben nur ein falsches Bild von sich selbst.
Nächstenliebe: Schon sagt dieser biblische Satz das meiste: „Liebe deinen Nächsten ,wie dich selbst.“
Die höhere Form der Nächstenliebe ist es, Andere, nicht nur Gleichgesinnte zu respektieren und ihnen zu helfen auch wenn man keinerlei Nutzen davon hat. Die Meisten dringen nie zu dem inneren Kern durch den jeder Mensch hat. Denn nur so erkennt man nämlich die Brüderlichkeit, die einen verbindet.

Objekt der Liebe: Liebende behaupten meistens, dass sie sich nur gegenseitig lieben und niemand anderen. Aber diese Behauptungen sind falsch. Wenn jemand wirklich liebt müsste er sagen: „Ich liebe alle Menschen in dir, ich liebe mich in dir, ich liebe die Natur in dir.“
Das beschränken auf eine Person müsste wegfallen.

Antwort auf Aufgabe 2)
Von Selbstliebe wird geredet, wenn man sich selbst respektiert und achtet. Nur dann ist man nämlich fähig auch andere zu lieben.
Falls man sich zu wenig ehrt und liebt ,spricht man von selbstsüchtiger Liebe. Deshalb kann man andere genauso wenig lieben.
Aber man sollte genauso darauf achten ,dass man sich zu sehr liebt ,denn das wäre falsch. Lieben würde diese Person nur ein falsches Bild von sich selbst. Und dieses Bild ist nur eine Illusion.

Antwort auf Aufgabe 3)
Bei dem Satz „Ich liebe Dich, weil ich dich brauche.“, spricht man von kindlicher Liebe. Sie ist nur dankbar und egoistisch. Vertreter dieses Satzes wissen noch nichts vom geben.
Ein weiterer Satz der zu der kindlichen Liebe gehört lautet: „Ich liebe, weil ich geliebt werde.“
Bei dem anderen Satz spricht man von reifer Liebe. Da hat man seine egoistischen Züge verloren und denkt auch an die Bedürfnisse anderer. Wie schon einmal gesagt gehört ein weiterer Satz dazu: „Ich werde geliebt ,weil ich liebe.“

Bei dem ersten hieße es also: „Ich liebe dich nur , weil ich dich brauche, sonst würde ich es nicht tun!“ Beim zweiten heißt es: „ Ich brauche dich, weil ich dich liebe und nicht weil ich dich ausnutzen möchte.!“

Antwort auf Aufgabe 4)
Meiner Meinung nach ist das die echte Liebe. Man muss sich auch mit der verborgenen negativen Seite abfinden und nicht nur Angenehmes (vgl. Zeile 2-3) erwarten. Wenn man nichts für die tut, kann sie niemals erhalten bleiben. Es wird das heranwachsen von dem Getreide gezeigt: wie der Vogel von ihm nascht, wie die Müllerin ihn erntet und das Korn es als zärtliche und schmerzhafte Berührung empfindet.

So ist es auch meiner Meinung nach im richtigen Leben: Die meisten hören mit Beziehungen auf bevor sie noch weiter verletzt werden können. Sie bilden damit unsichtbare Barrieren zu ihren inneren Kern.
Inhalt
In dieser Datei kann man sich für den Ethikunterricht oder Werte und Normen informieren. In dieser Arbeit ging es um die verschiedenen Arten der Liebe (bsp.: Mutterliebe)diese Fragen beruhen auf den Texten von Erich Fromm und als Zusatz K. Gibran(Von der Liebe). Die erste Aufgabe ist es die verschiedenen Arten der Liebe aufzuzählen und kurz zu erläutern.Als nächstes muss man den Unterschied zwischen Selbstliebe und selbstsüchtiger Liebe nennen, wobei wir auf Erich Fromm zurückgreifen. Später ist das eigenständige Verständnis und Analysefähigkeit gefragt um zwei verschiedene Aussagen zu erläutern. Als letztes nimmt man kritisch Stellung zu einem unbekannten Text.
(Klausur, zu den Antworten + Scan der Klausur) (764 Wörter)
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30.09.2005 von unbekannt
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