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Charakteristik des Lehrers Can - Andorra von Max Frisch

Alles zu Max Frisch  - Andorra

Charakteristik des Lehrers aus dem Stück Andorra von Max Frisch


A Einleitung
B Hauptteil
B1 Eigenschaften
B2 Aufgabe der Person im Stück
C Schluss

A
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und stirbt dort am 4. April 1991. In seinem Stück Andorra geht es um einen Jungen der sein Leben als Jude verbringt, obwohl er keiner ist. Sein ganzes Leben wird durch die Lügen seines Vaters und der Vorurteile der Andorraner geprägt.

B1
Der Lehrer Can ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der Lehrer betrinkt sich oft und versucht damit wahrscheinlich seine Probleme zu vergessen. Er hatte einmal eine Affäre und behält dies die ganzen Jahre über für sich ohne mit jemanden darüber zu reden. Er will es vor allen verheimlichen, weil sie eine Schwarze war und die Andorraner diese nicht mochten. Ihm ist sein Ruf wichtiger als der seines Sohnes, den er als Juden ausgibt. Er stellt sich selbst als Held dar und lügt sogar seine Familie Jahre lang an. Can nimmt viele Gelegenheiten sein Geheimnis endlich zu verraten nicht wahr, weil er Angst hat verlassen zu werden. Er sieht nicht ein, dass es Andri mit der Rolle die er ihm gegeben hat immer schlechter geht. Als sich Andri und Barblin in einander verlieben, hätte er die Beste Gelegenheit gehabt es Andri zu sagen, aber er macht es nur noch schlimmer indem er in seine Tochter verweigert und keinen Grund nennt. Nicht einmal seiner Frau, die ihn in der Situation auch nicht versteht, sagt er es. Der Lehrer ist zwar rücksichtslos und egoistisch, weil er sich als Held darstellt und seinen Sohn eine falsche Identität gibt, aber er verteidigt ihn auch. Er bemüht sich um eine Lehre bei jemanden der Andri eigentlich nicht haben will. Aber weil Andri es sich so sehr wünscht verkauft der Lehrer sein Land um die Lehre zu bezahlen. Er behandelt ihn als einziger gut in Andorra.
Can macht sich Sorgen um Andri als plötzlich ein Pfahl in Andorra steht und denkt gleich an ihn.

Als der Arzt Andri untersucht und so schlecht über Juden redet, wirft der Lehrer ihn raus. Er ärgert sich darüber und verteidigt seinen Sohn. Er will wie ein Freund für ihn sein und ist der Überzeugung, dass wenn sie zusammen halten, sie es schaffen werden. Man merkt, dass den Lehrer seine Lüge sehr beschäftigt, weil er sich oft verspricht. Zum Beispiel sagt er zum Tischler als er von Andri redet mein Sohn und verbessert sich dann in mein Pflegesohn.
Als Andri und Barblin heiraten wollen, ist er völlig geschockt. Es wäre eine gute Gelegenheit die Wahrheit zu sagen, aber er macht es nicht und gibt Andri keinen Grund warum sie nicht heiraten dürfen. So kommt es zu einem Missverständnis. Der Lehrer ist zu feige um seine Fehler einzusehen und die Wahrheit nach Jahren preis zu geben.
Er flüchtet vor seinen Problemen und immer, wenn er seine Lüge endlich aufdecken könnte und geht in die Kneipe.

Er ist so feige und ängstlich, dass er den Pater anweist es Andri zu sagen. Danach ist er verzweifelt und versucht Andri vor den Schwarzen zu verstecken was ihm nicht gelingt. Er bemüht sich ein gutes Verhältnis zu Andri zu haben und ihm zu helfen. Nach Andris Tod begeht er Selbstmord.

B2
Der Lehrer zeigt, dass sich manche Leute durch eine Lüge zum Helden machen und andere damit belasten.
Durch die Unüberlegtheit der Lüge wird Andri von Vorurteilen geplagt. Es ist schwer aus einer solchen Lüge wieder raus zu kommen.
Man braucht lange um den nötigen Mut zu finden.
Hätte der Lehrer gleich die Wahrheit gesagt, hätten die Leute zwar anfangs schlecht über ihn geredet, aber das hätte sich nach einer Zeit wieder gelegt. Aber durch die Unwahrheit, brachte er sich und Andri den Tod. Man muss zu seinen Fehlern stehen und nicht andere dafür verantwortlich machen. Wenn man lügt, setzt man viel aufs Spiel und kann viel verlieren. Man sollte sich vorher im Klaren sein was man macht und sich die Konsequenzen ausmalen.
Der Lehrer hätte durch die Wahrheit sein Leben schlechter gemacht, aber so hat er seines und Andris Leben negativ beeinflusst. Man sollte in seine Probleme keine anderen Leute hinein ziehen.

C
Ich denke man sollte zu dem Stehen was man macht und keine anderen Menschen hinein ziehen. Man sieht an der Geschichte, dass Lügen alles nur noch schlimmer machen und es eigentlich nichts nützt.
Inhalt
Ausführliche Charakteristik / Charakterisierung einer der Hauptpersonen des Buches "Andorra" von Max Frisch - dem Lehrer Can. (725 Wörter)
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19.04.2002 von unbekannt
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