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Ausbruch aus dem Kerker von Jan-Philipp Sendker

Alles zu Förder-und Sonderpädagogik

Ausbruch aus dem Kerker von Jan-Philipp Sendker


Sean Barron, geb. in Youngstown, OH

Säugling:
schrie ununterbrochen
Berührungsängste

Kleinkind:
kein Augenkontakt
apathisches dasitzen
hysterisches herumlaufen
Kugelspiele
kein sprechen, sondern murmeln und sonderbare Laute

4jähriger :
Neurologe stellt fest, daß Sean an Autismus leidet
Prognose: „In ein paar Jahren werden sie in ein Heim geben müssen“
„Eines Tages werden Sie sich wünschen, ihr Kind wäre blind, taub oder behindert geboren worden. Autismus ist schlimmer als alles andere!“
anschließend liest die Mutter Judy, daß die Krankheit erst vor 40 Jahren entdeckt worden ist
bemüht sich ihrem Sohn zu helfen

Symptome:
eigene Welt
isoliert
besessen von Wiederholungen (Frühstückstisch/ Lichtschalter)
Schuld der Eltern: unbewußte Ablehnung => keine Heilungschance

Eltern:
begannen zu kämpfen
verbal: redete, ließen ihn NIE in Ruhe, brüllten, weinten, flüsterten
körperlich: schlugen ihn, sperrten ihn ein, gaben in für 9 Monate in ein Heim

Schulzeit:
er schafft die Versetzung in der Schule
mathematisch sehr begabt
konnte nicht mit zwischenmenschlichem Kontakt umgehen, hatte keine Vorstellungskraft für so etwas

14jähriger:
Familie zog nach Los Angeles

Probleme, sich einzugewöhnen
er fühlte sich nicht mehr als Außenseiter; es gab dort viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen, „Offenheit der Großstadt“
nutzte die Chance, von vorne zu beginnen
2 Jahre jüngere Schwerster Megan stellte ihm Freunde vor und nahm ihn überall mit hin
er sieht einen Film, in dem ein Autist vorkommt, Erleichterung
der Damm ist gebrochen
Vorwürfe der Eltern sich selber gegenüber

30jähriger:

arbeitet als Altenpfleger
will nächstes Jahr zurück an die Uni, um Psychologie zu studieren und will anschließend Beschäftigungstherapeut werden
Baseball Fan, geht ins Kino, hört Rockmusik, hatte eine 3jährige Beziehung => wie ein „normaler“ Mensch

eigenes Buch:

Titel: „Hört mich denn niemand?“:
stolz, daß Eltern ihn nie aufgegeben haben
hatte als Kind Angstzustände
er war ein Gefangener, seine Eltern erreichten ihn, aber er konnte sich nicht artikulieren
konnte Gefühle nicht ausdrücken, (z. B. als der Vater mit ihn 8 Tage nicht sprach)
„Mein Verhalten kontrollierte mich, nicht umgekehrt“
das Aufschreiben hilft ihm das Erlebnisse zu verarbeiten
keine Angst vor einem Rückfall
(Quelle: Stern 46/92 Seiten 167-169)
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