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Schwefelversuchsprotokoll

Alles zu Hauptgruppenelemente

Chemieprotokoll vom 04.03.2005


Thema: Verhalten von elementaren Schwefel beim Erhitzen und Abkühlen.

Vorbereitung:

Materialien:
1 Reagenzglas (es kann auch schon von früheren Schwefelversuchen noch Rückstände haben)
1 Bunsenbrenner
1 Reagenzglashalter und -klammer
1 Becherglas
1 Spachtel
nasses Tuch (auch Toilettenpapier)

Chemikalien:
elementarer Schwefel
kaltes Leitungswasser

Versuch:
Zuerst füllt man mit Hilfe des Spatels das Reagenzglas bis zur Hälfte mit elementarem Schwefel, der ein gelbes Pulver ist. Danach zündet man den Bunsenbrenner an und stellt ihn auf die geringste Flamme ein. Nun nimmt man das Reagenzglas mit der Reagenzglasklammer und hält es an die Flamme heran. Der Schwefel fängt an sich zu lösen und wird flüssig. Wenn er diesen Zustand erreicht hat können wir das Reagenzglas näher an die Flamme halten und den Bunsenbrenner aufdrehen. Beim weiteren Verlauf des Versuches ändert sich der Schwefel noch zwei Mal, er wird erst fast schwarz, danach beginnt er zusieden und wird dunkelrot. Bei der dritten Konsistenz ist der Schwefel so zäh das er beim Umdrehen des Reagenzglases nicht herausläuft. Wenn der Schwefel nun kurz vor dem endgültigen Sieden ist, entwickeln sich Dämpfe und der „Schwefeldampf“, sollte er sich entzünden, lässt eine giftige Schwefeldioxid Wolke entstehen. Daher sollte man, sobald der Schwefel irgendwelche Dämpfe entstehen lässt, sofort ein kaltes Tuch auf die Öffnung des Reagenzglases drücken um das entzünden zu verhindern. Nachdem der Schwefel nun erhitzt wurde lässt man ihn abkühlen, dies sollte aber nicht an Zugluft geschehen, da so das Reagenzglas platzen könnte.
Nachdem Abkühlen sollten kleine Kristalle entstanden sein.
1 2 3 4
1: Schwefelpulver, 2: leicht flüssiger Schwefel,
3: fast schwarzer Schwefel, 4: dunkelroter siedender Schwefel
Nun da der Schwefel einen festen Aggregatszustand hat kann er erneut erhitzt werden. Diesmal aber muss er nicht langsam, sonder kann auch schnell erhitzt werden. Man sollte aber jetzt schon ein Becherglas mit kaltem Wasser bereitstellen. Sollte der Schwefel jetzt die Konsistenz von einer flüssigen dunkelroten Substanz haben kann er schnell aber vorsichtig in das Becherglas abgegossen werden. Beim abgießen des heißen Schwefels und eintauchen in das kalte Wasser entstehen auch Gase die man besser nicht ein atmen sollte. Das eintauchen und das damit schnelle Abkühlen der Lösung geschieht mit einem lauten zischen wie Wasser auf einer heißen Herdplatte. Das entstandene Produkt besteht aus zwei Arten einer langen dunkel braunen Schlange und einer hellgelben Decke die sich auf der Wasseroberfläche gebildet hat. Nach etwa 5 Minuten kann man den Schwefel herausnehmen. Beide Produkte sind gummiartig. Diese Art von Schwefel nennt man Plastischer Schwefel.
Beim weiteren Beobachten des plastischen Schwefels zeigt sich nach einigen Tagen dass er austrocknet und bei Berührungen zerbröselt.

Elementares Schwefelpulver:
Plastischer Schwefel 1-2 Stunden nach dem Abgießen

Versuch:
Inhalt
Diese Datei ist eine Word-Document das ein ordentlich beschreibenen Versuch mit Schwefel enthält = Versuchsprotokoll über das Erhitzen von Schwefel
(, mehrere Abbildungen) (436 Wörter)
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16.05.2005 von unbekannt
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