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Nicolai Hartmann: Die Schichtlehre des Seins

Alles zu Hartmann, Nicolai

Nicolai Hartmann (1882 – 1950)


geboren in Riga am 20. Feb. 1882
studierte Philosophie in Sankt Petersburg, im estländischen Dorpat und in Marburg. Danach unterrichtete er in Marburg (seit 1920), Köln (seit 1925), Berlin (seit 1931) und Göttingen (seit 1946). Zu seinen wichtigsten Werken gehören Platons Logik des Seins (1909), Ethik (1926), Neue Wege der Ontologie (1942) und Ästhetik (1953).
Gestorben in Göttingen am 9. Okt. 1950

Die Schichtlehre des Seins:
Das reale Sein wird in vier Schichten
eingeteilt; daneben gibt es nach Hartmann
auch das ideale Sein, welches aber das
unvollkommenere ist, im Gegensatz zu Plato!
1.)Monismus, 2.)Dualismus, 3.)Pluralismus

Die vier Schichten:
4.) Geist (Kultur, Sprache, Werte, Kunst)
3.)Seele (Bewusstsein, Gefühle)
2.)Leben (Pflanzen, Tiere, Mensch)
1.)Materie(Universum)
Die untere Schicht ist die stärkere!!!(Gesetz der Stärke oder Abhängigkeit)
Jede Schicht bedeutet auch eine gewisse Unabhängigkeit: Kategoriales Novum (von Schicht zu Schicht kommt was neues dazu)

Zusammenfassung v. Hartmann:
1.)Die Welt bzw. das sein besteht aus zwei Dimensionen, der realen Welt und der idealen
.Die reale Welt ist die uns vertraute, räumliche und zeitliche, aus Individuen bestehende Welt.
Die reale Welt ist geschichtet: Materie-Leben-Seele-Geist. Dieses Schichtverhältnis lässt sich nicht umkehren, die untere Schicht ist die stärkere, d.h. bedingende. Bsp.: Das Universum kann sehr gut ohne Lebewesen existieren, nicht aber das Lebewesen ohne das Universum. Anderseits: Die höhere Schicht ist nicht gänzlich von der niederen dominiert bzw. determiniert. Seelische Prozesse setzen zwar einen Körper voraus, sind aber nicht restlos physikalisch erklärbar.
2.)Das ideale Sein: Hierzu gehören die mathematischen Verhältnisse und Gegenstände, sowie die Werte. Sie sind inmateriell, zeitlos, ewig, allgemeingültig. Sie sind vom senken unabhängig. Sie existieren nur objektiv!!!
Zusammenfassung: Der Mensch wird durch das Wertgefühl angesprochen, sittlich zu handeln.
Die Handlung aber setzt voraus, dass der Mensch frei ist. Bsp.: Ein Automat kann nicht sittlich handeln. Hartmann teilt die Welt in verschiedene Schichten auf. Die höchsten Werte sind die Sittlichen. Darunter finden wir die Vital-Lust-und Güterwerte. Die niederen Werte sind die sittentragenden, die höheren, die sinngebundenen. Das Hinziehen auf die höhere Werte ist etwas Gutes.
Inhalt
Die Schichtlehre des Seins von N. Hartmann wurde in den wichtigsten Punkten zusammengefasst. (333 Wörter)
Hochgeladen
15.11.2004 von unbekannt
Schlagwörter
Philosophie | Referat | Wichtigste über N.Hartmann | Schichtlehre des Seins | die vier Schichten | die reale und ideale Welt aus Hartmanns Sicht | Zusammenfassung des ganzen Themas
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