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Strafarbeit - Warum ich mein Klassenarbeitsheft vergessen habe.

Alles zu Alexander Esser

Alexander Esser Klasse 8b



Wie mein Klassenarbeitsheft verloren ging
In Anlehnung an J.J.R. Tolkien "Der Herr der Ringe"

Es war eine laue Sommernacht in Bruchtal und obwohl die Betten sehr gemütlich waren, konnte ich nicht schlafen. Doch nicht das draußen tobende Gewitter, sondern die Gedanken an die Gefährten ließen mich nicht schlafen. Morgen würden Frodo, Pippin und Merry wieder einmal mit Gimli und einigen anderen Vertretern der westlichen Völker nach Entland aufbrechen, um dort mein Klassenarbeitsheft an den Zauberer Gandalf abzugeben. Dieser braucht nämlich einen Zauberspruch aus dem Heft, um die Ents nach Saurons Fluch wieder zum Leben zu erwecken. Doch ich habe nicht sehr viel Hoffnung, dass ihm dies gelingt. Denn seit dem Ansturm auf Mordor vor sieben Jahren hat Sauron wieder viele Orks um sich gesammelt und auch die Nazgul, die geflügelten Reiter, sind wieder zu ihm zurückgekehrt. Nun wird er natürlich versuchen, Gandalf davon abzuhalten, seinen Erzfeind zu stärken.

Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich noch einmal von Frodo und versicherte mich, dass er das Heft auch gut verstaut hatte, als dann auch schon die Trompeten den Abmarsch verkündeten. Argaron, der neue König von Rohan, ritt auf seinem festlich geschmückten Pferd vorneweg und dahinter folgten Merry, Frodo und Pippin, während Legolas und Gimli das hintere Ende des kleinen Trupps bildeten.
Ich schaute ihnen noch nach, bis sie um die nächste Biegung geritten waren. Dann wartete ich gespannt in der großen Halle auf den feurigen Adler, der bald die ersten Nachrichten vom Vorwärtskommen der Gefährten bringen wollte.
Doch insgeheim war ich mir gar nicht sicher, ob der Adler überhaupt kommen würde. Denn ich hatte Angst, dass die Gefährten schon auf ihrem ersten Wegabschnitt von den schwarzen Neun, den Reitern Mordors, gefasst werden würden.
Diese Angst blieb jedoch unbegründet. Am Abend kam der Adler wie versprochen und überbrachte einen Brief von Frodo. In diesem Brief hieß es:

...
Wir sind heute besser vorangekommen, als wir zu
hoffen gewagt hatten. Auch Königin Eowyn ist zu
uns gestoßen.
Trotzdem wird der morgige Tag schwer für uns,
denn morgen werden wir die Minen von Moria
durchreiten.
Ich werde dir morgen, nachdem wir die Minen durch-
quert haben, wieder schreiben.
...

Doch zu diesem Brief kam es gar nicht. Wie ich später aus Erzählungen gehört habe, hatten Orks die Gefährten am Ausgang der Minen aufgelauert und im Kampf seien alle Gefährten gefallen.
Das Heft sei von den Orks mit zum Schicksalsberg genommen und dort verbrannt worden seien.

So endet nun diese Geschichte wieder am Schicksalsberg. Diesmal jedoch ohne ein glückliches Ende und ohne ein Klassenarbeitsheft.
Deshalb musste ich mir ein neues Heft anschaffen und die alten Texte dahinein übertragen. Lediglich der Zauberspruch ist nicht mehr enthalten, da ich diesen nicht wie die anderen Texte auswendig kannte.
Inhalt
Eine amüsante Strafarbeit in Anlehnung an J.J.R. Tolkien „Der Herr der Ringe, die der Autor verfasste, als er sein Klassenarbeitsheft nicht direkt am Tag nach der Arbeit unterschrieben dabei hatte. (450 Wörter)
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14.09.2004 von unbekannt
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