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Rehmann, Ruth - Endlich leben: Interpretation

Alles zu Ruth Rehmann

Interpretation "Endlich Leben"




In der Kurzgeschichte "Endlich Leben", verfasst von Ruth Rehmann geht es um
eine Frau, die zu sehr an ihrem Beruf hängt und nun von ihrem Chef, so wie sie es bezeichnet 'entlassen' wird. Frau Schramm soll von ihrem Chef auf die Altersruhe vorbereitet werden, aber sie sieht es als "Entlassung" und denkt, dass es an ihrer Leistung liegt.
Der Chef versucht ihr klar zu machen, dass es daran liegt, dass die Anforderungen an die Mitarbeiter anders sind und heute mehr verlangt wird von ihnen.
Er meint auch, dass sie sich nun ganz ihrem Privatleben widmen kann.
Sie aber wird zornig und sagt, sie habe kein privates Reservat. Sie erinnert sich an eine Rede, wo gesagt wird, dass die Firma alles sei. An den Gedanken daran kommen ihr die Tränen.
Die Handlungen spielen wahrscheinliche im Büro des Direktors der Firma.
Die Hauptpersonen der Geschichte sind die Frau Schramm und der Direktor.
Im Text erfährt man über ihr Aussehen nichts. Nur über den Charakter erfährt man etwas.
Bei Frau Schramm merkt man, dass sie sehr an der Firma hängt und es sich ohne ihren Beruf gar nichts anders vorstellen kann. In der Geschichte ließt man außerdem dass sie kein Privatleben hat : "Ich habe kein privates Reservat" oder "Ich habe auch keine Hobbys".
Der Direktor kommt rücksichtslos herüber, weil er meint, es müsse immer das Beste, das Neueste und das Schnellste vorhanden sein im Betrieb. Oder soetwas wie : " Sie bleiben noch eine Zeit bei uns und arbeiten die neue Kraft ein..". In der Kurzgeschichte kommt viel wörtliche Rede vor, aber es fällt auf, dass die meiste Zeit der Direktor redet. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Frau eigentlich gar nicht darüber reden will und am liebsten nichts davon hören würde.
Man kann dadurch denken, dass der Direktor mit sich selbst redet.
Der Text ist einfach geschrieben, aber es kommen auch hin und wieder etwas schwierige Wörter vor, zum Beispiel wie die Schlagwörter: "rentabler" oder "rationell". Da der Mann die meiste Zeit redet, bekommt man von den Gefühlen und Gedanken der Frau am Anfang wenig mit, aber am Ende kann man gut herauslesen, wie sich Frau Schramm fühlt. Ihre Gefühle werden durch Wörter wie : "Zorn" und "Bitterkeit" beschrieben. Ich denke, dass die Autorin uns sagen will, dass man sich von nichts abhängig machen soll. Sei es von der Arbeit oder vom Partner. Frau Schramm ist so von der Arbeit abhängig, dass sie kein Privatleben hat. Sie konzentrierte sich nur auf die Firma und jetzt wird sie entlassen, da ist es klar dass sie so reagiert. Die Firma wollte, dass man nur an die Arbeit denkt : " ...auf den Schultern der alten Getreuen ruht unsere Firma. Ihre Zuverlässigkeit, ihrem Fleiß, ihrem selbstlosen Einsatz ist das Gedeihen des gewaltigen, in aller Welt bekannten Wellis- Konzerns anvertraut, und er wird es ihnen danken...". Das hat sie nun auch gemacht, aber man kann sich auf niemanden verlassen. Sie hätte voraussehen müssen, dass irgendwann der Tag kommen wird, wo sie in Rente geht. Die Arbeitgeber benutzen einen nur.
Ich finde, dass man aus der Kurzgeschichte lernen kann. Auch ich, denn aus der Situation mit Frau Schramm sieht man, wie schnell man in etwas hineinrutschen kann und nicht mehr heraus kommt.
Für mich bleibt nur noch die Frage offen, ob Frau Schramm jemals richtig klar kommen wird ohne ihre Arbeit.




Wörter : 557
Inhalt
In der Kurzgeschichte "Endlich leben" von Ruth Rehmann wird die Geschichte einer berufstätigen Frau erzählt, die sehr an ihrer Arbeit hängt. Ihr Vorgesetzter soll sie auf die bevorstehende Altersruhe vorbereiten, aber sie sieht das als Entlassung an auf Grund ihrer Leistung im Beruf. (577 Wörter)
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23.03.2013 von mavia96
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