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Meinungsfreiheit Korrigieren&zusätzliche Sätzevon Spiege.de

Frage: Meinungsfreiheit Korrigieren&zusätzliche Sätzevon Spiege.de
(3 Antworten)

 
Hallo ,

Ich habe meine eigene Meinung zum folgenden Text dargelegt:

http://www.spiegel.de/panorama/meinungsfreiheit-was-darf-ich-sagen-und-was-nicht-a-1074146.html

Könnt Ihr mir Verbesserungsvorschläge oder zusätzliche Meinungen schreiben. Was ich noch reinschreiben könnte als meinung( Zusätzliche Sätze) werde morgen benotet ? Vielen Dank im vorraus

Folglich:

In dem vorliegendem Text geht es um einen Studenten,

welcher mit einem Auto 1991 (während des Golfkriegs) durch Krefeld fuhr. Die Problematik hierbei liegt darin, dass auf seinem Auto ein Aufkleber angebracht ist, worauf steht ,, Soldaten sind Mörder " , sollte wegen Volkverhetzung und Beleidigung bestraft werden, jedoch wurde seine Verurteilung aufgehoben.

In der folgenden Ausarbeitung nehme ich zum obengennanten Situation Stellung und beurteile die Meinungsfreiheit aus meiner Sicht. Grundsätzlich stimme ich der Aussage des Studenten zu, wenn mit Morden der Akt des Tötens gemeint ist. Rechtlich gesehen kann man der Aussage widersprechen. Grundsätzlich finde ich Sterben im Allgemeinen als traurig und überflüssig, ob Soldaten Grundsätzlich im Sinne des Allgemeinheit handeln ist schwer zu sagen.
Die meisten sicherlich, jedoch gibt es überall Fehler, da wir Menschen sind. Das bedeutet wir sind unvollkommen. Die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Beleidigung ist schwer zu erkennen, da diese durch von dem Gegeüberabhängig ist. Es ist immer von den Umständen Abhängig. So könnte das Wort ,,Arschloch" für einen Mitarbeiter beleidigend sein, jedoch für einen Freund ein witziger Spaß.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Aussage legitim ist, jedoch unter Berücksichtigungen unterschiedlicher Umstände kann sie auch beleidigend sein. So sollte man mit seiner Meinungs stets vorsichtigumgehen und aufpassen worum,wo und zu wen man sie äußert.
ANONYM stellte diese Frage am 21.06.2017 - 21:45


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Antwort von Kampfsemmel | 21.06.2017 - 22:25
Denken wir doch einfach mal deine Aussage bis zu Ende:

Der Soldat ist ein Mörder (auf die Person bezogen ist die Aussage übrigens nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedekt!). Der Soldat wird vom Volksvertreter zu seinem Mordauftrag legitimiert. Der Volksvertreter wird vom Volk gewählt.

Demnach hast du,
mehr oder weniger, Beihilfe zum Mord geleistet ... oder doch nicht ?

Ich denke dir sollte damit klar sein, dass rechtlich gesehen ein Soldat kein Mörder sein kann. Zumindest im herkömmlichen Sinne der Auftragserfüllung.

Das Soldaten im Sinne der Allgemeinheit handeln ist mit obiger Ausführung auch belegt. Demnach mag es sein, dass der Lehrer deine Aussagen mit einer guten Note versieht ... der Kern deiner Aussagen beruht aber auf falsche Annahmen. Die häufig zitierte Aussage "Soldaten sind Mörder" ist, wie ähnlicher Unsinn, von der Meinungsfreiheit gedeckt, weil sie einfach derart pauschal und inhaltslos sind, dass sich davon eine bestimmte Person nicht verletzt fühlen kann. Ähnlich wäre z.B. die Aussage "Lehrer sind Idioten" zu sehen. Das kann man womöglich sagen ... ist aber halt einfach gedankenlos.


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Antwort von fightertt | 22.06.2017 - 00:45
wie konnte ich den text dann umschreiben bitte korrigiere


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Antwort von cleosulz | 22.06.2017 - 07:42
Deine Meinung ist sehr flach wiedergegeben.

Nimm dir an Kampfsemmel ein Beispiel, gehe mehr in die Tiefe.

Ich persönlich empfehle es immer mit Fragen zu versuchen.

In dem Spiegeltext wird doch schon auf einiges hingewiesen.

=> Was sind Tatsachen, die man belegen können muss oder pauschale Behauptungen?
=> Was ist Meinungsäußerung?
=> Maulkorb für Freidenker und Menschen, die aus der Masse hervorstechen oder sich "was" trauen?
=> Allgemeinheit oder Minderheit > wer ist mehr geschützt?
=> Grundgesetz = Meinungsfreiheit als höchstes Gut oder das Recht des Einzelnen auf Unversehrtheit oder Schutz von Persönlichkeitsrechte?

Im Übrigen geht es in dem Beitrag nicht darum, ob Soldaten Mörder sind oder nicht, sondern darum, ob man (in Deutschland) immer und überall seine Meinung sagen darf, auch wenn man damit andere Menschen verunglimpft und ob man sich dann hinterher hinter dem Grundgesetz und der Meinungsfreiheit verschanzen darf.

Der Spiegelbeitrag nimmt als Beispiel die (pauschale) Aussage vom Soldaten als Mörder.
Eine pauschale Aussage. Genauso pauschal wie "Alle Grünen sind Kernefresser" oder "das Kopftuch unterdrückt die Frau". Kann ein Stück Stoff der Größe 80 x 80 cm dies tun?

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) schützt nicht nur die sachlich differenzierte Äußerung, vielmehr darf eine Kritik auch pointiert, polemisch und überspitzt erfolgen.
Das hat man auch bei Jan Böhmermann gesehen. Wobei ich persönlich sein Erdogan-Gedicht sehr weit vom guten Geschmack entfernt angesiedelt finde und es meiner Meinung nach dem Verfasser schon um die Herabsetzung der Person ging.Aber vielleicht ging das Gericht ja bei der Gesamtabwägung viel weiter, als ich es persönlich vermag. Davon gehe ich einfach mal aus. Weil mit dem Schmähgedicht haben sich die deutschen Gerichte ja ausführlich beschäftigt.

Doch zu dir und deiner Stellungnahme: Es gilt also abzuwägen =>
Persönliche Aussage, Tatsachenaussage, Persönlichkeitsrechte der eigenen Person und Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person /des Personenkreises, Recht auf Meinungsfreiheit.
All das will berücksichtigt und abgewogen werden. Und mein Recht auf Meinungsfreiheit endet dort, wo ich die Rechte anderer Menschen tangiere, sie beschneide oder verletze.

Weil wenn ich die Sache mit dem Soldaten weiterdenke, dann kann ich mich ja auch fragen, sind alle Waffenträger potentielle Mörder? Sind überhaupt alle Menschen, die Waffen produzieren Mörder?
Bewohner einer beschaulichen Stadt in Süddeutschland werden als Bewohner einer Stadt, die tötet bezeichnet. Es wird ihnen mehr oder weniger in einem Film (bzw. inzwischen mehreren Dokumentationen) vorgeworfen (oder man kann auch sagen = zur Diskussion gestellt), dass eine ganze Stadt "Vom Töten lebt". Dies deshalb, weil viele der Bewohner (und aus dem Umkreis) eben das Geld für ihren Lebensunterhalt in verschiedenen Rüstungsbetrieben, die dort seit 2 Jahrhunderten angesiedelt sind, verdienen.
Man mag darüber denken wie man will. Aber die Aussage ist zunächst platt.
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