Menu schließen

Semantik

Frage: Semantik
(2 Antworten)


Autor
Beiträge 4
0
Was bedeutet der Ausdruck "Der Tanz auf dem Vulkan"?
Frage von Adler | am 10.01.2017 - 06:13


Autor
Beiträge 10983
679
Antwort von cleosulz | 10.01.2017 - 06:36
https://www.redensarten-index.de/mobil/#suchbegriff=~~ein%20Tanz%20auf%20dem%20Vulkan&suchspalte%5B%5D=rart_ou

Ein Vulkan ist ein gefährlicher Ort.
Tanzen ist ein Vergnügen, bei dem man sich unbekümmert und ausgelassen gehen lässt.
Wer auf dem Vulkan tanzt, weiß um die Gefahr, lässt sie jedoch außer Acht und ignoriert sie.
Er nimmt in Kauf, dass es gefährlich ist, hofft aber, dass es gut geht und der Vulkan nicht gerade jetzt ausbricht.
Das Risiko ( der Gefahr) reizt sogar.

Ein Tanz auf dem Feuer ist ein riskantes Vergnügen.
Wie ein Spiel mit dem Feuer:
Schön aber gefährlich, man kann sich auch verbrennen.
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team


Autor
Beiträge 4
0
Antwort von Adler | 14.01.2017 - 22:03
Ich glaube, daß hier nicht ein Fakt beschrieben, sondern daß es eine Metapher ist. Menschen die es wirklich tun, wären wahnsinnig und müßten gerettet und einer der sich
umbringen will, geht nicht dazu auf einen Vulkan und tanzt nicht voher.
Auch, daß es nur " weil die Gefahr so schön ist " wäre nicht zurreichend.
Ein Reinhold Messner, der die Gefahr liebt, geht nicht deswegen im Alleingang auf den Nanga
Parbat. Das ist kein Tanz, er hat mehrere andere Gründe, von denen der letzte, im Sinne
von "gereift", die Awareness ist, die ihn tieferes Wissen hat finden lassen im Sinne vom
"Sinn des Lebens" .
Ich vermute, daß damit gemeint ist als Beispiel, die Situation, wie wir einerseits
mit unserer Umwelt umgehen und auch welche Lebensmittel herstellen wie die Produkte
von Firmen wie "Monsanto", wo es gleich zweimal Gründe gäbe so etwas nicht zu tun,
weil die Natur vergifted wird und zweitens auch lebensgfährlich ist.
Das mit der Umwelt geht uns alle an, im Sinne von, daß wir alle darum wissen und es offensichtlich nicht so recht in das Bewußtsein dringt, weil es uns wichtiger ist, daß es uns
in unserem Selbst gut geht, denn sogar die Politiker, die die Macht hätten das zu stoppen,
geht es, wie inzwischen die Spatzen (die uns noch verblieben sind) von den Dächern
pfeifen im Wesentlichen um ihr Pfründe und ihren Geldbeutel, also sich ein schönes Leben
zu machen( jedenfalls was sie darunter verstehen). Hier trifft dieses "schön", aber nicht
wegen der Gefahr,daß die so schön wäre. Insofern sind sie bei diesem Beispiel besonders
betroffen, weil es ihre Aufgabe am ehesten ist.
Aber gemeint sind in diesem Beispiel wir alle und der Satz ist eine Art Weckruf, indem
man in der Überspitzung, die Gefährlichkeit betont und gleichzeitig die Gleichgültigkeit
anspricht, wie mit dieser Gefahr um gegangen wird. und währe damit eine Metapher
in einem Aufruf zum Handeln.

Verstoß melden
Hast Du eine eigene Frage an unsere Pädagogik-Experten?

> Du befindest dich hier: Support-Forum - Pädagogik