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"Brandenburg" von Rainald Grebe

Frage: "Brandenburg" von Rainald Grebe
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Hallo, wir sollen zu dem Lied "Brandenburg" von Rainald Grebe https://www.youtube.com/watch?v=uellmynA34U eine Sprachanalyse schreiben. Leider liegt mir Texte schreiben überhaupt gar nicht... und ich weiß nicht wirklich wie ich sowas anfangen soll... :/ Trotzdem habe ich mich mal daran versucht und würde mich deshalb sehr freuen, wenn sich das mal jemand durchliest und seine Meinung dazu schreibt!


Vielen lieben Dank schon mal! :)

Das Lied „Brandenburg“ ist von Rainald Grebe im Jahr 2008 veröffentlicht worden.
Der Sänger möchte mit seinem Lied auf die Situation in Brandenburg aufmerksam machen. Immer mehr junge Leute verlassen Brandenburg und ziehen in die nächst größere Stadt, weil sie dort sich eine bessere Perspektive erhoffen. Er richtet sich mit diesem Lied vor allem nicht nur an die jungen Leute und Bewohner von Brandenburg, sondern auch an die Politiker. Durch dieses Lied möchte er auf die schlechte Politik und das Aussterben von Brandenburg hinweisen.

Die schlechte Situation und Politik in Brandenburg werden immer wieder durch Gegenüberstellungen und Antithesen, wie in Zeile 6, „Es ist nicht alles Chanel, es ist meistens Schlecker.“ oder in Zeile 12-13, „Im Berlin bin ich einer von 3 Millionen! In Brandenburg kann ich bald alleine wohnen!“, dargestellt.
Dass Brandenburg vorm „Aussterben“ bedroht ist, beschreibt Rainald Grebe mithilfe einer Metapher in Zeile 9, „Da stehen 3 Nazis auf dem Hügel und finden keinen zum verprügeln!“. Gerade dort, gibt es mehr Arbeitslose und aufgrund der hohen Abwanderung, auch einen geringeren Ausländeranteil.
Zudem kommen noch Alliterationen, wie in Zeile 25, „ Es ist nicht alles Lafayette es ist meistens Liedl!“, wodurch diese leere Stadt noch mehr hervorgehoben wird.
Durch die ständige Wiederholung im Refrain, wirkt der Text eindringlich und man fängt an, sich Gedanken über den Text und die Tatsachen zu machen.
„ Halelluja Berlin, Halelluja Berlin“ in Zeile 19 -20 sowie 38-39, wird das gelobte Berlin deutlich. Immer mehr Menschen ziehen vom Land weg in die Großstadt, weil dort alles besser ist, das gelobte Berlin.
In Zeile 42, „Lassen sie mich durch, ich bin Chirurg, ich muss nach Brandenburg!“, zeigt, dass es scheinbar nicht mal eine ausreichende ärztliche Versorgung gibt, was durch eine Hypotaxe widergespiegelt wird.
Frage von paujodi | am 25.10.2016 - 18:59





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