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Schweiz legalisiert Inzest

Frage: Schweiz legalisiert Inzest
(10 Antworten)


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Die Schweiz hat - nach Kroatien - nun den Paragraphen im Gesetz, der Inzest verbietet, ersatzlos gestrichen.
http://www.youtube.com/watch?v=HUUWQhtzne0

Was meint ihr dazu?
Frage von Geissbock | am 23.10.2010 - 07:15

 
Antwort von GAST | 23.10.2010 - 08:41
Meine
Meinung: Das ist eine Schande! Die Leute die den Paragraphen gestrichen haben beweisen mit der Sache dass sie das Denkvermögen einer Tube Sekundenkleber haben.

Man sollte denjenigen die den entsprechenden Paragraphen gestrichen haben gnadenlos mit der Keule eins überbraten!


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Antwort von Rubi-Bubi-Man | 23.10.2010 - 09:31
:D:D
Roter Brummer, spricht mir aus der Seele und ist dabei noch so lustig das ich vom Stuhl falle :D


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Antwort von juxhurra | 23.10.2010 - 09:43
Ich find das nicht weiter tragisch, sollen die Leute doch ihren Spaß haben und glücklich sein, was für ein Mensch wäre ich denn, sowas zu verbieten?!

Allerdings bin mich der Meinung, dass solche Paare definitiv keine Nachkommen zeugen dürfen, das Risiko für solche Kinder an irgendeiner Art Behinderungen zu leiden wäre immens hoch - und wäre, wie ich finde, im Interesse der Kinder und im Rahmen der Menschlichkeit nicht vertretbar.


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Antwort von 0_0 | 23.10.2010 - 09:55
ja natürlich

"nachrichten, die ihnen die augen öffnen"

besser finde ich aber noch die anderen videos: frankreich bald ohne benzin oder brd: freibier für alle! (nix gegen franzosen ^^)

man man man

die schweizer halt ;)


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 23.10.2010 - 10:28
man sollte sich erstmal über die hintergründe informieren, bevor man hier so rumschreit und den untergang des abendlandes prophezeit.

1. das inzest-verbot beschneidet das recht auf sexuelle selbstbestimmung. die frage ist, ob der staat hier in der form eingreifen darf.
2. die genetischen risiken sind bei zb geschwister-paaren bekannt, wenn man ihnen aus genetischen gründen nachwuchs untersagt, müsste man dies auch anderen paaren untersagen, die zB beide heterozygot veranlagt sind für eine rezessiv vererbte krankheit. das ist aber nicht der fall - gerechtigkeit, verhältnismäßigkeit? nicht-verwandten wird die fähigkeit aberkannt das reproduktionsrisiko einschätzen zu können.
3. aktuell ist inzest legal in frankreich (seit 1810!), den BeNeLux-ländern, portugal, und anderen außerhalb europas. es ist also nicht soo ungewöhnlich.
4. in der schweiz wurde der antrag gestellt das inzestverbot abzuschaffen, weil der paragraph meist nur anwendung in fällen findet, bei denen es eigentlich um sexuellen missbrauch von kindern geht.
5. für die bibeltreuen unter euch: inzest wird zB auch von abraham und seiner frau sara, sowie den gezeugten kindern praktiziert...

http://de.wikipedia.org/wiki/Inzest#Gegenw.C3.A4rtige_Rechtslage


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 23.10.2010 - 10:39
Zitat:
Die Schweiz hat [...] den Paragraphen [...] ersatzlos gestrichen.

NEIN, eben nicht.
Das ist ein Vorschlag, über den noch entschieden werden muss.


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Antwort von juxhurra | 23.10.2010 - 11:03
deine meinung ist also, wenn ich das richtig herauslese, folgende:

Inzest sollte man nicht verbieten und auch bezüglich Kinder sollten solche Paare freie Hand haben.

Zitat:
müsste man dies auch anderen paaren untersagen, die zB beide heterozygot veranlagt sind für eine rezessiv vererbte krankheit


Dazu müsste man dann erstmal jeden zum Gentest zwingen, das wäre fatal.

Bei Inzest-Paaren ist das aber offensichtlich, man muss nix testen, es ist offensichtlich. Hier bin ich aber der Meinung, man muss einfach auch an die Kinder denken. Wenn man mal ein Kind mit Behinderung hat, dann ist das eben so, dann hat auch keiner ein Problem damit. Aber bei der Gesundheit der eigenen kinder sollte man doch nicht so hoch pokern. Auch befürchte ich die Kinder hätten es im späteren Leben nicht allzu leicht, wenn die dann zB nur einen Opa und eine Oma haben und die Eltern Geschwister sind. Wenn das die Mitschüler rausfinden...? Menschen können richtig hässlich werden :/

Allerdings macht es auch wenig Sinn jemaden ins Gefängnis zu stecken, nur weil er jetzt nen Balg mit seiner Schwester gezeugt hat, auch ne andere Form der bestrafung wäre schwachsinnig. der einzige, der womöglich geschädigt ist, ist das Kind, und das wäre auf jeden fall noch mehr geschädigt, wenn der Staat die Eltern bestraft.

Ich komme somit zu dem Schluss, dass eine Strafe kontraproduktiv wäre, und ein Verbot ohne angedrohte Strafe bei Verletzung absolut Sinnlos wäre.

Ergo muss man sich veernünftigerweise darauf beschränken weiterhin an Vernunft der Leute zu appellieren und in rechtzeitige Aufklärung und kostenlose Beratungsstellen zu investieren;)


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 23.10.2010 - 11:16
da gebe ich dir recht, aufklärung über die risiken ist enorm wichtig.

einvernehmlicher inzest ist eine straftat ohne opfer, ebenso wie homosexualität es früher war.
das kinder- bzw eugenie-argument ist eigentlich nicht als pro-verbot-argument zu gebrauchen, weil auch paare bestraft werden, die verhüten, bzw sich haben sterilisieren lassen!

das wichtigste pro-verbot-argument sehe ich im sozialen aspekt: wenn ein kind gezeugt wurde, wird dieses es ähnlich schwer haben in unserer gesellschaft wie ein kind, welches bei einem homosexuellen paar aufwächst.


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Antwort von ErdnussFlip | 23.10.2010 - 11:36
Dominiks Argumente finde ich gut, mehr fällt mir jetzt auch nicht dazu ein außer:

Jeder muss wissen was er macht (oder mit wem).


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Antwort von John_Connor | 23.10.2010 - 11:52
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