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Video-Clip analysieren

Frage: Video-Clip analysieren
(1 Antwort)

 
Der „Video-Clip“ Supplication von Sami Yusuf präsentiert einen Leibgesang aus dem entnommenen Gebetsruf, der sich nur dem religiösen Menschen ansprechen.
Damit sind die Clips mehr als die Bebilderung eines Musiktitels.
Hier wird schon der Hauptkritikpunkt des Titels , den die Bilder dann visuell unterstützen – deutlich: Wir leben in einer Welt, in der die virtuelle und die reale Ebene sich immer mehr verwischen und in der viele nicht mehr in der Lage sind, die eine Welt von der anderen zu unterscheiden.
Gott ist der eine Gott, er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Allah ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge.
Der Refrain bezieht sich auf das Arabische Gebetsruf, die eigentlich jeder Mensch im Islam wissen bzw. gehört haben muss. Der zweite Refrain wird Gott um Hilfe gesittet.
Sie zeigen nicht nur den Sänger, sondern sie zerhacken seine Bewegungen, lassen gleichzeitig imaginierte verdunkelte Raumzusammenhänge entstehen, und während die Musik in gesteigertem Rhythmus von dem Chor vorwärtseilt, intensiviert oder konterkariert der Bildschnitt des Video-Clips den Soundtrack und macht es zum schönen Darstellung der Glaube.
Die Performance wird mit realen Bezügen dargestellt, dass zum gedeuteten Gottesbild schon gehabter Religionerfahrungen der Szene.
Musik-Bild. Es gibt keine signifikanten Entsprechungen auf der superstrukturellen Ebene.
In den Performance-Sequenzen, die der Chor und dem Sänger mit schwarzen Anzügen und ernsthafte Haltung beim Musizieren zeigen, dass sie sehr streng gläubig. Sie haben eine gerade Haltung und betten laut .
Angenommen wird eine durchschnittliche Schnittfolge von etwa 2,5 Sekunden, so dass ein Video-Clip von 3: 46 Minuten etwa 50 langsam bewegten Einstellungen umfasst.
Eine auffällige Entsprechung zwischen Musik und Bild gibt es im Hauptteil der Szene. Die Melodie des Trommelns bewegt sich in einer abwärts laufenden Linie und der Spieler in der Konzeptsequenz stellen die guten Engeln dar. Sie haben weiße Kleider an. Wenn die Melodie dann in der erreichten Harmonie endet, fängt der Spieler an mit weicher Stimme zu singen.

Da gibt es nichts mehr, das durch Aneinanderreihung sich erschließt, sondern allenfalls Wiederholungen und Überblendungen lässt den Sinn des Lebens-Muster ahnen, das sich selten oder nie kommentiert und erklärt werden kann.
Auch das Gottesbild wird wie eine fortlaufende Geschichte erzählt. Es verkündet die reinste Form des Monotheismus. Lobgesange bzw. Hymne werden so deutlich, montiert und schaffen gute Gefühle, die nur über die Religion sich konstituiert.
Der Sinn des Lebens sind die „Glaubensbekenntnisse“, die mit dem Erfolg des Unerwarteten, des Überraschenden, des Plötzlichen auch entsprechende Emotionen im Leben freisetzen können: Schreck, Angst, Einschüchterung, aber auch Faszination, emotionale Hochstimmung.

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Die Zusammenhänge von Text und Musik bereits angedeuteten Gedanken werden vom Videoclip unterstrichen. Der Lobgesang wird im Clip durch das Englische Refrain von realer (Realperformance) Welt dargestellt. Ich finde es einzigartig, dass die Vermischung dieser Ebenen mittels der eingesetzten Arabischenschrift symbolisiert wird.

Die Raumgestaltung und den Ort finde ich beeindruckend, weil es genau den Text wiedergibt. Der Videoclip weist auf das wahre leben und dem Tod.

Könnt ihr bitte mein Text kontrollieren
ich bekomme dafür eine Note......
GAST stellte diese Frage am 27.01.2010 - 13:08


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Antwort von matata | 27.01.2010 - 14:15
Der „Video-Clip“ Supplication von Sami Yusuf präsentiert einen Lobgesang aus dem entnommenen Gebetsruf, der nur dem religiöse Menschen anspricht.
Damit sind die Clips mehr als die Bebilderung eines Musiktitels.
Hier wird schon der Hauptkritikpunkt des Titels, den die Bilder dann visuell unterstützen – deutlich: Wir leben in einer Welt, in der die virtuelle und die reale Ebene sich immer mehr verwischen und in der viele nicht mehr in der Lage sind, die eine Welt von der anderen zu unterscheiden.
Gott ist der eine Gott, er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Allah ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge.
Der Refrain bezieht sich auf den Arabischen Gebetsruf, drn eigentlich jeder Mensch im Islam wissen bzw. gehört haben muss. Im zweiten Refrain wird Gott um Hilfe gebeten.
Die Videoclips zeigen nicht nur den Sänger, sondern sie zerhacken seine Bewegungen, lassen gleichzeitig imaginierte verdunkelte Raumzusammenhänge entstehen, und während die Musik in gesteigertem Rhythmus des Chores vorwärts eilt, intensiviert oder konterkariert der Bildschnitt des Video-Clips den Soundtrack und macht ihn zur schönen Darstellung des Glaubens.
Die Performance wird mit realen Bezügen dargestellt, dass zum gedeuteten Gottesbild schon gehabte Religionerfahrungen der Szene dazu kommen.
Musik-Bild. Es gibt keine signifikanten Entsprechungen auf der superstrukturellen Ebene.
In den Performance-Sequenzen, die den Chor und den Sänger in schwarzen Anzügen und ernsthafter Haltung beim Musizieren zeigen, lassen sich deuten, dass sie sehr streng gläubig sind. Sie haben eine gerade Haltung und beten laut .
Angenommen wird eine durchschnittliche Schnittfolge von etwa 2,5 Sekunden, so dass ein Video-Clip von 3: 46 Minuten etwa 50 langsam bewegten Einstellungen umfasst.
Eine auffällige Entsprechung zwischen Musik und Bild gibt es im Hauptteil der Szene. Die Melodie des Trommelns bewegt sich in einer abwärts laufenden Linie und die Spieler in der Konzeptsequenz stellen die guten Engel dar. Sie tragen weiße Kleider. Wenn die Melodie dann in der erreichten Harmonie endet, fängt der Spieler an mit weicher Stimme zu singen.

Da gibt es nichts mehr, das durch Aneinanderreihung sich erschließt, sondern allenfalls Wiederholungen und Überblendungen lassen den Sinn des Lebens-Muster ahnen, das eigentlich selten oder nie kommentiert und erklärt werden kann.
Auch das Gottesbild wird wie eine fortlaufende Geschichte erzählt. Es verkündet die reinste Form des Monotheismus. Lobgesänge bzw. Hymnen werden so deutlich, montiert und schaffen gute Gefühle, die nur über die Religion sich konstituiert.
Der Sinn des Lebens sind die „Glaubensbekenntnisse“, die mit dem Erfolg des Unerwarteten, des Überraschenden, des Plötzlichen auch entsprechende Emotionen im Leben freisetzen können: Schreck, Angst, Einschüchterung, aber auch Faszination, emotionale Hochstimmung.


Die in den Zusammenhänge von Text und Musik bereits angedeuteten Gedanken werden vom Videoclip unterstrichen. Der Lobgesang wird im Clip durch den englischen Refrain von realer (Realperformance) Welt dargestellt. Ich finde es einzigartig, dass die Vermischung dieser Ebenen mittels der eingesetzten arabischen Schrift symbolisiert wird.

Die Raumgestaltung und den Ort finde ich beeindruckend, weil es genau den Text wiedergibt. Der Videoclip weist auf das wahre Leben und den Tod hin.
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