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Motive für Wähler / Nichtwähler

Frage: Motive für Wähler / Nichtwähler
(16 Antworten)

 
Hallo :)
Und zwar soll ich Motive der Wähler und Nichtwähler herausfinden.
Ich hab schon einige gefunden. Doch sind das grad nicht viele. Habt ihr vielleicht noch welche?

Motive für Wähler:
•wollen aktiv die Politik mitbestimmen.
•wollen von ihrem demokr. Grundrecht gebrauch machen.
•wollen (radikale) Veränderungen.



Motive für Nichtwähler:
•Desinteresse
•Haben keine Ahnung von den Konzepten der Parteien
•Können sich nicht mit den Parteien identifizieren.
•...
GAST stellte diese Frage am 03.09.2009 - 16:03


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Antwort von Dschoardsch | 03.09.2009 - 16:08
für nichtwähler:

parteien konzepte sind undurchsichtig/ tragen etwas anderes nach außen, als das, was sie wirklich machen wollen...


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Antwort von E___ | 03.09.2009 - 16:10
Motive für Nichtwähler:
* Waren Samstags fort und kommen Sonntags nicht aus dem Bett
* manche wissen garnicht das wahlen sind


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Antwort von Wiish (ehem. Mitglied) | 03.09.2009 - 16:14
Für Wähler : es wurde dafür gekämpft wählen zu können, deshalb die Stimme nicht verschwenden; der Volkswille wird deutlicher, wenn es eine hohe Wahlbeteiligung gibt,
Nichtwähler : -wollen die großen Parteien nicht wählen, denken aber, dass ihre STimme bei den kleineren nichts bewirkt


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Antwort von RichardLancelot | 03.09.2009 - 16:16
Nichtwähler: Denken wenn sie nicht wählen schließen sich ihnen andere an und irgendwann sinkt die Wahlbeteiligung in ein Tief, das der Regierung jegliche Legitimation abzusprechen ist. (Nein, die machen sich keinen Kopf was danach wird)
Wähler: Sehen es nicht ein das letzte demokratische Previleg auch noch aus der Hand zu geben.


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Antwort von cleosulz | 03.09.2009 - 16:29
http://relaunch.bundestag.de/btg_wahl/warum/stimme_zaehlt/index.jsp

(scheinbare Gründe) Ausreden, um nicht zu wählen:

+ meine Stimme wird nichts ändern
+ ich bin nicht ausreichend genug informiert, um wählen zu gehen
+ ich denke, dass die Politik(er) sich nicht um meine Probleme kümmer(n)t
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team

 
Antwort von GAST | 03.09.2009 - 16:41
viele nichtwähler wählen auch nicht, weil sie "die schnauze voll" von dem ganzen hin und her und dem gezänke um kleinigkeiten haben und dann glauben, das problem sei zu lösen, wenn sie die wahlen boykottieren...

 
Antwort von GAST | 03.09.2009 - 16:48
Schade, dass so viele nicht verstehen, dass ein entwerteter Stimmzettel mehr bringt und nicht gleichzusetzen ist mit dem Fernbleiben von der Wahl.


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Antwort von kaddii_* (ehem. Mitglied) | 03.09.2009 - 17:03
Motive für Wähler:
- Weil alle staatliche Gewalt vom Volke ausgeht
- Weil es eine "Bügerpflicht ist"
- Weil die Wähler aktiv an der Demokratie teilhaben wollen

Motive für Nichtwähler:
- zu wenig inhaltlicher Wahlkampf
- zu wenig Infos, um "einfach eine Partei zu wählen"
- unrealistische Inhalte
- keine Identifikation mit dem Wahl-bzw Parteiprogramm


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Antwort von Geissbock | 03.09.2009 - 19:36
Motiv für Wähler:
Hinterher, wenn sich alles zum Negativen gewandelt hat, können sie wenigstens behaupten, dass sie jemand anderen gewählt haben.

Motiv für Nichtwähler:
So können sie ihren Unmut über die Politik allgemein oder gegen das System ausdrücken (gilt vor allem auch für Ungültigwähler).


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Antwort von RiRaRunkel | 03.09.2009 - 19:42
ich kann nur sagen wieso ich entweder gar nich erst wählen geh, oder meinen zettel ungültig mach: ich bin wirklich sehr uninformiert, weil mir die motivation fehlt mir die großen reden der politiker anzuhörn, die am ende eh nicht einhalten was sie versprochen haben.


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Antwort von Geissbock | 03.09.2009 - 20:59
Eben, vertrauen kann man den Politikern eh nicht.
Ich würd aber empfehlen trotzdem irgendjemandem deine Stimme zu geben, am besten einer kleinen Partei. Bringt zwar nicht viel, ist aber ein größerer Protest als seine Stimme verfallen zu lassen oder ungültig zu wählen (was letztlich in der Statistik fast das gleiche ist wie nicht wählen).
Je weniger Leute wählen gehen, desto mehr Gewicht haben die Stimmen, die abgegeben werden. Wenn also die "klugen" Leute nicht wählen gehen, weil sie die Lügnerei und die Schlechtheit des Systems durchschaut haben, gehen nur noch die "Dummen" wählen (ich bitte die Anführungsstriche zu beachten, damit sich niemand diskrimiert fühlt - außerdem ist es ja nur meine persönliche Meinung).

 
Antwort von GAST | 03.09.2009 - 21:04
Aber wenn man sich nicht entscheiden kann soll man trotzdem auf jeden Fall gehen und einfach eine ungültige Stimme abgeben. Besser, als erst gar nicht zu gehen.

 
Antwort von GAST | 03.09.2009 - 21:08
Geissbocks Tipp ist nicht der Schlechteste. Nicht den Dummen die Wahl überlassen, darf man ruhig auch ohne Anführungszeichen so schreiben. :) Es wird kaum jemand eine Partei finden, mit deren Programm er sich 100%ig identifizieren kann. Normal, es sollen ja schließlich eine Menge Leute angesprochen werden und es geht Parteien in ihren Programmen darum, Richtungen vorzugeben.

Das ewige "Die halten ihre Versprechen nicht" geht mir ehrlich ein bisschen auf den Senkel. Wenn Partei A nicht genug Stimmen bekommt, um alleine zu regieren, muss sie mit Partei B eine Koalition eingehen. In Koalitionsverträgen müssen Partei A und Partei B nun ihre Programme zusammenschmeißen und zwangsläufig Kompromisse eingehen. Mal kommt was Gutes dabei raus, mal Murks. Dass aber Partei A, sofern sie nicht 100% der Stimmen bekommt, ihr Programm auch nicht 100% durchsetzen kann, sollte jedem Grundschüler klar sein. Etwas anderes sind unrealistische Wahlversprechen wie "Reichtum für alle!" (hust, hust).

Die Ausrede mit den fehlenden Infos ist fast die dümmste. Es ist heutzutage so einfach wie nie, sich im Internet innerhalb von Minuten einen Überblick zu verschaffen. Wer wenigsten einmal die Woche Nachrichten auf ARD/ZDF & Co. sieht oder die Leitartikel auf SPON o.ä. liest, weiß immerhin grob, worum es geht. Das ist dann schlichtweg Faulheit und mangelndes Interesse, ganz sicher nicht fehlenden Infos.

Ich finde den Hinweis auf die "Bürgerpflicht" zu wählen, mit am wichtigsten. Demokratie wollen wir alle haben, den eigenen Hintern hochkriegen und die Mitbestimmung, die wir haben, nutzen... och nö, das ist aber doch anstrengend. Außerdem scheint die Sonne und da könnte man ja auch grillen, nicht wahr? Hrmpf.


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Antwort von RiRaRunkel | 03.09.2009 - 21:17
1. "Ausrede": falsch
2. "dumm": danke, sollte ich jetzt wahrscheinlich als Beleidigung sehen.

Ich hab klipp und klar gesagt, dass mir die Motivation fehlt mich zu informieren, weil ich diese ewigen Versprechen nicht mehr hören kann und ich das kotzen kriege, wenn ich höre für was die Politiker das Geld zum Fenster rausschmeissen. Ich hab nie gesagt, dass die Versprechen zu 100% gehalten werden sollen, aber wenigstens ANSATZWEISE. Und ich hab auch nie gesagt dass ich keine Möglichkeit hätte mich zu informieren. Also, wenn du das nächste Mal jemanden persönlich angreifst, lies den Post RICHTIG.

 
Antwort von GAST | 03.09.2009 - 21:19
RiRaRunkel, mein Post war nicht auf dich bzw. deinen Post bezogen. Den habe ich auf den ersten Seite des Threads, genauso wie alle anderen Posts, lediglich überflogen.

Überzogene Paranoia ist auch nicht gesund. Nicht immer gleich alles auf einen selbst beziehen, nur weil man sich evtl. angesprochen fühlt. :)

 
Antwort von GAST | 03.09.2009 - 21:20
Zitat:
[...]als seine Stimme verfallen zu lassen oder ungültig zu wählen (was letztlich in der Statistik fast das gleiche ist wie nicht wählen).

Das ist ja mal Unsinn. Es ist ein großer Unterschied, ob man eine ungültige Stimme abgibt oder erst gar nicht wählen geht.

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