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2x2,0 GHz = ? GHz

Frage: 2x2,0 GHz = ? GHz
(18 Antworten)

 
Hallo!


Weiß jemand, ob man einen Prozessor mit 2x2,0 GHz mit einem mit 4,0 GHz gleichsetzen kann? oder sind 2x2GHZ insgesamt z.B.3,5 GHz (oder so ähnlich)?

Danke
GAST stellte diese Frage am 20.07.2009 - 19:35


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Antwort von Colaflasche (ehem. Mitglied) | 20.07.2009 - 19:37
Wenn du zum Beispiel in 2-3 jahren n spiel hast,
und auf der verpackung steht zb 8 ghz prozessor, und des spiel quadcore untersützt, geht es wenn du nen quad core prozessor mit 2 ghz hast ;)


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Antwort von S_A_S | 20.07.2009 - 19:38
Taktraten von unterschiedlichen Prozessoren kann man absolut nicht addieren.
Zu mal die Taktrate nur unzureichend mit der eigentlichen Prozessortleistung in Verbinung gebracht werden kann.


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Antwort von dh09 (ehem. Mitglied) | 20.07.2009 - 19:39
wenn du einen prozessor mit 4 GHz hast, dann kann er nur eine Sache gleichzeitig machen, wenn du ein Dual-Core mit 2x2GHz hast, dann kann er gleichzeitig zwei sachen verarbeiten... lässt sich also nicht wirklich vergleichen :P (bzw kommt auf die anwendung drauf an)


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Antwort von muddaz (ehem. Mitglied) | 20.07.2009 - 19:47
es kommt auch noch auf den cache an
oder auch an die fertigung
also ein single core mit 4ghz (was es soweit ich weiß nicht gibt)
ist mit sicherheit nicht besser als ein dual core mit 2x2ghz


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Antwort von evolv (ehem. Mitglied) | 20.07.2009 - 19:56
Läufer A trägt 10kg und läuft die 100m in 10s.
Läufer B und D tragen jeweils 10kg und laufen die 100m in 15s.

Sind die beiden Läufer B und D nun schneller als A?
Wenn´s nur um die Geschwindigkeit geht, dann Nein. Aber wenn es um die Gschwindigkeit in Zusammenhang mit der Arbeit, die sie zu verrichten haben, dann JA.

Wenn Programme für mehrere Prozessoren ausgelegt sind, dann werden die Berechnungen schneller durchgeführt. Es gibt aber auch Programme, die nur für ein Prozessor ausgelegt sind. In diesem Fall wäre der eine Prozessor schneller.


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Antwort von muddaz (ehem. Mitglied) | 20.07.2009 - 20:12
naja single core kommen aber sehr an ihre grenzen (da spreche mit meinem alten pentium 4 aus erfahrung)
mit dual core oder quad core geht da schon mehr


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Antwort von RichardLancelot | 24.07.2009 - 09:21
Die Effektivität der Mehrkern-CPUs hängt vom verwendeten Betriebssystem und der Anwendung ab. 2x2 GHz können schneller oder langsamer sein als 1x4GHz, je nachdem wieviele Threads sie zu bearbeiten sind und wieviele Anwendungen die CPU zu bedienen hat. Aus Effizienzgründen heraus sei dir ein Mehrkernprozessor ans Herz gelegt.


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Antwort von muddaz (ehem. Mitglied) | 24.07.2009 - 11:06
der pc mit dem ich momentan on bin hat einen pentium 4 mit 3ghz (also single core)...ich hab mir neue hardware bestellt bei der auch ein phenom II mit 4x 2,6ghz dabei ist...da werd ich ganz gut vergleichen können und es wird denk ich sehr deutlich zu merken sein das single core nicht mehr zeitgemäß ist (auch weil dual core fast nichts mehr kostet und auch quad core nicht teuer ist)


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Antwort von RichardLancelot | 24.07.2009 - 11:43
Nicht mehr zeitgemäß ist Quatsch, denn in Routern und Netbooks, die auf niedrigen Verbrauch ausgelegt sind benötigt man keine Mehrkernprozessoren. Für Spieler allerdings sind sie nicht mehr praktikabel.


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Antwort von muddaz (ehem. Mitglied) | 24.07.2009 - 11:49
ich geh doch mal davon aus das wenn sie von 4ghz spricht nicht eine cpu für einen router oder netbook meint^^
einen so hoch getakten prozessor kann man in netbooks sowieso nicht verwenden das es viel zu warm werden würde und keine richtige kühlung möglich wär.
aber wer heute noch einen single core für einen neuen pc kauft kauft nicht gerade vorrausschauend
tatsache ist das in zukunft alles für mehrere kerne optimiert wird und man mit single core dann dumm dasteht


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Antwort von RichardLancelot | 24.07.2009 - 12:04
Das ist schlicht falsch. Auf Spieler und den normalen Windowsanwender mag das zutreffen, aber in der Industrie und in Geräten die für niedrigen Stromverbrauch ausgelegt sind wird sich der SingleCore weiterhin behaupten (z.B. ARM-Prozessoren). Und das höher getaktete CPUs automatisch auch wärmer werden ist ebenfalls nicht ganz richtig, denn mein alter AMD Athlon XP 2200+ lief wärmer als der C2D P8600 den ich jetzt nutze
Aber um das Thema mal dem Ende entgegen zu bewegen: Von der Fragestellung der Threadstarterin ausgehend ist natürlich unumstritten das in ihrem Anwendungsfall ein Dual/Quad/Hex/Okto-core bei gleichen, addierten Hertz-werten mehr Leistung bringt als ein Singlecore...


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Antwort von muddaz (ehem. Mitglied) | 24.07.2009 - 12:18
nja das der athlon wärmer lief liegt wohl daran das der in 130 nm gefertig wurde und der c2d in 45nm...dazu kommt noch das der c2d eine notebook version ist^^
und da ich nun mal von einem normalen pc wie er daheim oder im büro steht ausgehe ist meine aussage bezüglich zukunftsaussichten von single core cpus ganz und gar nicht falsch
außerdem: warum sollte man zb einen Intel Celeron D 420 für 40€ kaufen wenn ein Intel Pentium E5200 gerade mal 50€ kostet und viel leistungsfähiger ist?


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Antwort von RichardLancelot | 24.07.2009 - 12:30
Zitat:
außerdem: warum sollte man zb einen Intel Celeron D 420 für 40€ kaufen wenn ein Intel Pentium E5200 gerade mal 50€ kostet und viel leistungsfähiger ist?
Den Vergleich verstehe ich jetzt nicht. Wer hat den von veralteter Hardware im Vergleich zu neuer gesprochen? Und wie ich im letzten Post bereits geschrieben habe, hast du mit deiner Aussage bezüglich der Leistungsfähigkeit von Einzel- und Mehrkernprozessoren bei Heim-/Bürorechnern völlig recht. Ich bezog mich mehr auf Das Argument:
Zitat:
tatsache ist das in zukunft alles für mehrere kerne optimiert wird und man mit single core dann dumm dasteht
welches eben einfach falsch ist.


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Antwort von muddaz (ehem. Mitglied) | 24.07.2009 - 12:42
noep ist nicht einfach falsch
wie gesagt ich spreche von rechnern wie sie daheim und im büro stehen und die anwendungen für diese werden für mehr kerne in zukunft optimiert sein das ist einfach so.
es ist nicht der vergleich von neuer mit veralteter hardware...der pentium e5200 ist nicht der neuste und der celeron auch nicht -aber beide auch nicht total veraltet.
ich wollte damit nur zeigen das es unsinnig ist einen single core (celeron) zu kaufen wenn ein dual core (e5200) gar nicht so viel teurer ist und deutlich mehr leitung bringt.
in bestimmten geräten (zb von dir genannte netbooks) ist ein dual core oder höher sicher unsinn da hast du recht.


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Antwort von RichardLancelot | 24.07.2009 - 13:53
Zitat:
es ist nicht der vergleich von neuer mit veralteter hardware...der pentium e5200 ist nicht der neuste und der celeron auch nicht
Schon richtig, aber der Pentium E5200 ist technisch auf dem Stand von 2007/2008, der Celeron D im bestenfall auf dem von 2004/2006 (die letzten Modelle wurden 2007 released). Und bei der derzeitigen, technischen Entwicklung ergibt das durchaus Unterschiede. Dazu kommt auch dass der Celeron ja für`s Low-Class-Niveau gedacht ist.
Zitat:
wie gesagt ich spreche von rechnern wie sie daheim und im büro stehen und die anwendungen für diese werden für mehr kerne in zukunft optimiert sein das ist einfach so.
Das hatte ich auch beim 2. Mal verstanden, danke


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Antwort von FireStorM (ehem. Mitglied) | 24.07.2009 - 13:54
ich denke es wurde schon alles gesagt, ich moechte die ganzen theorien jetz einmal auf ein spiele-beispiel bringen:

Ich Hab nen Quad-core...
Nun spiele ich GTA 4....
der Prozessor muss die ganzen umgebungsbewegungen rechnen.... 1 prozessor, egal wieviel herz, von mir aus 10 GHz.... was utopie ist... :) wäre mit den ganzen berechnungen schlichtweg ueberfordert, egal wie schnell er diese rechnet.

da haette mein quad z.b. 2.5GHz je core, vorteile, weil er "Parallel" arbeiten kann und somit eine viel schnellere umsetzung ermöglicht.


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Antwort von RichardLancelot | 24.07.2009 - 14:07
Ich vertrete die Ansicht das deine GPU die Umgebungen berechnet (im Übrigen, wenn keine X2, ein Single-Core )


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Antwort von S_A_S | 24.07.2009 - 14:15
Also dass in Zukunft alles für Mehrkerne optimiert sein wird ist völliger Blödsinn!
Nur Dinge, die man überhaupt parallelisieren kann können von mehreren Kernen profitieren. Wenn eine Anwendung strickt linear arbeiten - muss wieso auch immer - dann kann man da auch nicht optimieren.


Das sieht man ganz deutlich bei den Versuchen auf der Grafikkarte zu rechnen (CUDA, Computing Shaders und Co.). Die Karten sind von je her auf sehr viele parallele Operationen ausgerichtet und bei Zeugs dass einfach nicht parallelisierbar ist liegt so gut wie die komplette Recheneinheit einfach nur brach. Und wenn etwas brach liegt, dann nützt es einem auch nichts das ganze tausend mal zu haben.


Der Vergleich zwischen Pentium IV und der Core Generation ist ebenfalls absolut unzulänglich. Denn das würde ja implizieren, dass Intel nichts an den Dingern gebastelt hätte außer zwei Kerne zu vereinen, was aber definitiv falsch ist - der Befehlssatz wurde um einiges erweitert. Die Architektur ist völlig anders (nicht mehr Nerburst sondern eben Core) und davon abgesehen werden völlig andere Caches und Speicherschnittstellen genutzt.

Jeder Corerechner ist schneller als ein gleich getakterer Pentium IV - selbst wenn man die zusätzlichen Kerne abschalten würde. Das zu vergleichen ist als würde man ein Automodell mit der Leistungsfähigkeit des vor-vorgängers vergleichen, wenn man genau weiß "das hat einen anderen Motor, die Karossie ist anders, und getriebe wurde auch getauscht und überhaupt ist das einzige was gleich ist, dass es ein Lenkrad, Gaspedal, Bremse und gangschaltung hat und immer noch den Ottomotor hat - so ist das wenn man Pentium und Core vergleicht.

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