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Schöne Ferien - Philosophie für Mathematiker

Frage: Schöne Ferien - Philosophie für Mathematiker
(2 Antworten)

 
[...] Sobald ein Gedanke oder ein Wort zu einem Werkzeug wird, kann man darauf verzichten, sich dabei tatsächlich etwas zu >denken<, das heißt die logischen Akte nachzuvollziehen, die in ihrer verbalen Formulierung enthalten sind.
Wie oft und richtig dargelegt, besteht der Vorteil der Mathematik - das Modell allen neopositivistischen Denkens - gerade in dieser >Denkökonomie<. Komplizierte logische Operationen werden ausgeführt, ohne daß alle die geistigen Akte wirklich vollzogen würden, auf denen die mathemtischen und logischen Symbole beruhen. Solche Mechanisierung ist in der Tat wesentlich für die Expansion der Industrie; aber wenn sie zum Charakterzug des Geistes wird, wenn Vernunft selbst sich instrumentalisiert, nimmt sie eine Art von Materialität und Blindheit an, wird sie ein Fetisch, eine magische Wesenheit, die mehr akzeptiert als geistig erfahren wird. [...]
(Max Horkheimer, 1946)
GAST stellte diese Frage am 05.07.2009 - 15:40


Autor
Beiträge 8717
33
Antwort von auslese | 05.07.2009 - 16:09
Ja..und
jetzt?
______________

 
Antwort von GAST | 06.07.2009 - 09:07
zur freien Diskussion natürlich!
Mensch, ihr seid wirklich träge ...
Ich hatte gehofft, hier bricht ein neuer Positivismus-Streit aus..

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