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Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Frage: Gesellschaft bürgerlichen Rechts
(2 Antworten)

 
hi kann mir jemand erklären warum man kein festes kapital für eine gbr gesellschaft braucht? thx
GAST stellte diese Frage am 23.06.2009 - 18:01

 
Antwort von GAST | 23.06.2009 - 18:47
du meinst in der Form eines Mindestkapiatals bei der Gründung?

Für die GbR, sowie alle andere Personengesellscahften, macht sowas auch keinen Sinn, da die Gesellschafter ja sowieso mit ihrem Privatvermögen haften.
Bei Kapitalgesellschaften siehts anders aus. Falls diese in die Insolvenz schlittern besteht eine begrenzte Haftung, d.h. bei diesen kann man als Gläubiger nicht ans Privatvermögen ran. Das Mindestkapital bei Gründung ist ja auf 25.000€ (GmbH) bzw. 50.000€ (AG) festgelegt, sofern diese Zahlen noch up to date sind, was einzig allein aus dem Gläubigerschutzgedanken entsprungen ist.

Aber dass die Gesellschafter der GbR überhaupt kein festes Kapital einbringen als auch falsch, siehe §§ 706, 707 BGB. Dort sieht dass die Gesellschafte (müssen ja mind. 2 sein) feste Beiträge bei der Gründung leisten müssen. Im Vergleich zu den Kapitalgesellschaften ist das Gründungskapital jedoch nicht in der Höhe fest vorgeschrieben und kann zudem auch durch gleichwertige Sacheinlagen abgegolten werden.

Hoffe das war verständlich.

 
Antwort von GAST | 23.06.2009 - 18:58
auf jeden fall
danke;)

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