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GMZ

Frage: GMZ
(keine Antwort)

 
hey ich muss einen vortarg halten über nachweismethoden für radioaktive strahlung und da wollte ich fragen ob ihr da noch zu i-was eine frage hättet sodass ich mir das dann noch n bissl angucke...Danke für antworten^^
ich sollte mich auf das geiger-müller-zählrohr beschränken....

Nebelkammer
Eine dritte Möglichkeit, radioaktive Strahlung nachzuweisen, ist die Nebelkammer (Bild 3).
Auch hier wird die ionisierende Wirkung radioaktiver Strahlung genutzt. In der Nebelkammer bilden sich bei radioaktiver Strahlung Spuren, die den Weg der Strahlung markieren. Vergleichbar ist das mit den Kondensstreifen, die sich hinter einem Flugzeug bilden. Genauere Informationen sind unter dem Stichwort "Nebelkammer" zu finden

Fotografische Schichten (Filme)
Lichtdicht verpackte Filme werden durch radioaktive Strahlung geschwärzt. Die Schwärzung ist umso stärker, je intensiver die auftreffende Strahlung ist. Genutzt wird diese Nachweismöglichkeit bei Dosimeterplaketten (Bild 2), die Personen tragen müssen, die beruflich mit Strahlung in Berührung kommen können. Genauere Informationen sind unter dem Stichwort "Dosimeterplakette" zu finden.

Blasenkammern, die ähnlich einer Nebelkammer aufgebaut sind, aber mit Flüssigkeit arbeiten und wesentlich größere Abmessungen haben können. Blasenkammern sind heute kaum noch im Gebrauch.
Szintillationszähler, bei denen genutzt wird, dass bestimmte Stoffe beim Auftreffen radioaktiver Strahlung Photonen (Lichtblitze) aussenden, die registriert werden.
Ionisationskammern, die im einfachsten Fall aus einem luftgefüllten Behälter mit zwei Elektroden bestehen, zwischen denen Hochspannung anliegt. Trifft radioaktive Strahlung auf die Luft, so bilden sich Elektronen-Ionen-Paare. Die Elektronen und Ionen bewegen sich zu den betreffenden Elektroden. In der Kammer fließt somit kurzzeitig ein elektrischer Strom, der registriert werden kann.
Zählrohre
Zählrohre gibt es in sehr unterschiedlichen Bauformen (Bild 1). Bei ihnen wird die ionisierende Wirkung radioaktiver Strahlung genutzt. Je größer die Intensität der Strahlung ist, umso mehr Impulse kann man registrieren. Eine spezielle Bauform ist das Geiger-Müller-Zählrohr. Genauere Informationen dazu sind unter diesem Stichwort zu finden.



GMZ besteht aus Metallrohr <-- dient als Kathode, in Mitte dünner Draht , dient als Anode
zu messende Strahlung tritt dünnes durch Fenster (z.B. aus Glimmer ) in Zählrohr.
in das Zählrohr eintretende energiereiche Strahlung ionisiert das Zählgas ( häufig ein Edelgas wie z.B. Argon)
frei werdende Elektron wird durch angelegte Hochspannung zur Anode stark beschleunigt, kann durch Stöße weitere Argonatome ionisieren, also Ionen und Elektronen erzeugen.
Elektronen werden wiederum in Richtung Anode beschleunigt , setzten wieder Ionen und Elektronen frei.
im Zählgas immer wieder neue Ionenpaare erzeugt, so entsteht eine sogenannte Ladungslawine.

Diagram kann entnommen werden, dass beschriebene kaskadenartige Ionisationsprozess bei verwendeten GMZ erst ab 320 Volt stattfindet (Startspannung)
GM-Messgerät wird in Mitte des Plateaus bei 500 Volt betrieben (Betriebsspannung).
Oberhalb einer Spannung von 750 Volt findet kaskadenartige Entladung auch ohne eintreffende Strahlung statt
Zählrohr ist unempfindlich für ionisierende Strahlung, es findet ein fortwährender Ladungstransport statt (Gasentladung).

Prinzipiell kann mit GMZ α– und β–Strahlung nachgewiesen werden, aber eine Messung der Energie der Strahlen oder Quanten ist nicht möglich
lediglich der durch die ionisierende Strahlung verursachte "Funke" im Gas gemessen.
Nachweis von γ-Strahlung nur sehr schwer möglich, aufgrund der geringen Wechselwirkung zwischen Strahlung und Edelgasatomen kaum zu einer Ionisation des Zählgases kommt (nur ca. 1%).
weitere Eigenart Totzeit.
Totzeit eines Zählrohres wird dadurch verursacht, dass die bei Ionisation im Zählrohr entstandenen Edelgasatome sich aufgrund ihrer, im Vergleich zu Elektronen, hohen Masse nur sehr langsam Richtung Kathode bewegen und daher schlauchförmige Ionenwolke an Anode bilden
Entladungserscheinungen müssen beseitigt ("gelöscht") werden, bevor neues Teilchen gezählt werden kann - kleine Menge "Löschgas" (z.B. Methanol od. Brom) zugesetzt.
beseitigt kontinuierliche Entladung und somit Ionenwolke, indem durch Ladungsübertragung zur Neutralisierung der Ionenwolke beigetragen wird
GMZ ist somit nach einem Entladungsvorgang fürgewisse Zeit unwirksam, es besitzt eine Totzeit. Erst nach Ablauf der Totzeit kann nächstes Teilchen gezählt werden.
GAST stellte diese Frage am 26.05.2009 - 19:19





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