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Keplerkonstante C

Frage: Keplerkonstante C
(23 Antworten)


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Jo Leute,

also ich hab folgendes Prob.

Die Konst.
ist ja T²/a³ ... warum aber gilt die nur für unser Sonnensystem? Eigentlich müssten doch die Begebenheiten überall so sein -odÄ?
Frage von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | am 18.11.2008 - 11:26


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 11:27
Ach ja ...
und ich wüsste gern die Einheit? ^^

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 12:06
Das 3. Kepler`sche Gesetz ist nicht exakt. Die Korrektur für unser Sonnensystem ist aber vernachlässigbar, folglich gilt das 3. keppler`sche Gesetz hier.


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 12:12
Also dann wäre die korrigierte Form für alle SS einsetzbar oder?

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 12:12
Unter dem Abschnitt "3. Keplersches Gesetz" (Wikipedia) ist die von Newton bewiesene Abweichung Thematisiert. In den letzten 4 Zeilen dieses Abschnittes ist sowohl die allgemein korrekte Form, als auch der Grund der Abweichung aufgezeit.
Ist dir damit geholfen?

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 12:15
"Also dann wäre die korrigierte Form für alle SS einsetzbar oder?"

Grundsätzlich schon.

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 12:22
Hast du den Artikel in Wikipedia angeschaut? ist wirklich sehr aufschlussreich!
Und übrigens: mit "Grundsätzlich schon" meine ich immer. Jedoch nur, wenn man die Situation als Dreikörperproblem betrachtet. Sonst müsste man alle nennenswerten Gravitationskräfte mit einbeziehen, die von umliegenden Planeten oder Sternen resultieren.


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 12:32
Super! hilft wirklich!

Vielleicht kannst du mir auch gleich bei meinem anderen Prob helfen:


Mit welcher Geschwindigkeit muss eine Rakete starten, damit sie das Gravitationsfeld der Erde verlassen kann?

Ich komm nicht weiter:

Warum kann ich das nicht mit Fz=FGrav. berechnen?

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 12:34
Also zusammengefasst: Das echte 3. Keplersche Gesetz gilt als Näherung im Bezug auf 2 Planeten, die ungefähr die gleiche Masse haben und sich um einen Himmelskörper bewegen, der ihre Masse stark übersteigt.

und wie siehts aus? hab ich dich verwirrt oder ist alles klar?


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 12:38
Nö ... ^^ super erklärt. Das hab ich jetzt verstanden. Aber wie siehts aus. Hast du meinen 7ten Beitrag gelesen? *lieb gug*

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 13:47
"Das 3. Kepler`sche Gesetz ist nicht exakt. Die Korrektur für unser Sonnensystem ist aber vernachlässigbar, folglich gilt das 3. keppler`sche Gesetz hier."

was schwetzt du da? du widersprichst dir.

zum 7ten beitrag:
nach dem EES ist E(kin)=E(pot) mit E(kin)=mv²/2 und E(pot)=gamma*M*m/r

setze das ein und löse nach v auf.

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 14:18
1. Nee, sorry, hab ich übersehen... war so verbissen am Verfassen ;)
zum Glück hast du ja schon ne Antwort

2. @ v_love: Ok, vielleicht hab ich n bischen besserwisserisch geschrieben ;). Aber Widersprechen tu ich mir nicht - Ich umschreib´s mal etwas anders, damit es keine Missverständnisse gibt:
Das Keplersche Gesetz ist eine Näherung. Im speziellen Fall unseres Sonnensystems ist die Abweichung zur korrekten Form (http://de.wikipedia.org/wiki/Keplersche_Gesetze#Drittes_keplersches_Gesetz) aber so gering, dass sie vernachlässigt werden kann. Deshalb: In unserem Sonnensystem Gilt dieser Satz (für zwei beliebige Planeten und die Sonne). In anderen Dreikörpersystemen kann dieser Wert vom Exakten aber abweichen. Der Grund ist auch auf Wikipedia angegeben, in den vorderen Beiträgen habe ich versucht, diesen auch in anderen Worten wiederzugeben.
Bist du immer noch überzeugt, dass ich falsch bin? Kann ja schon sein, bin schliesslich kein Professor ;)

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 14:30
3. kepler gesetz ist immer eine nährung, wie du sagst, also kann man sie auch (nur) als nährung einsetzen.

in unserem sonnensystem ist kepler selbstverständlich auch eine nährung, also gilt das gesetz auch nicht bei uns, zumindest nicht exakt.

gibt so viele größen, die das ganze beeinflussen - die kann man gar nicht alle aufzählen.

die frage ("warum aber gilt die nur für unser Sonnensystem?") ist also falsch gestellt, eher sollte man fragen, warum in unserem sonnensystem die abweichung zwischen theoretisch (kepler) und experimentell relativ gering ist.

und übrigens: die korrekte form, von der du sprichst, gibt es nicht.
die wäre auch höchst kompliziert.

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 14:46
v_love:
Also die ersten drei Abschnitte in deiner Antwort war das, was ich in meinen Beiträgen zu erklären versuchte.

zum fünften Abschnitt: Du meinst also, die angegebene Formel (Wiki) ist eine etwas genauere Näherung, aber immer noch nicht exakt für ein Dreikörpersystem?

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 14:50
ne, exakt ist die nicht, ist nur "die exakte Formulierung des dritten keplerschen Gesetzes", die auch etwas genauer ist als die vereinfachte formulierung des keplerschen gesetzes


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 15:08
Also das ist ja alles schön und gut, aber ihr hört euch wie mein Physiklehrer an ... ^^*

Das mit dem EES ist mir schon klar ... und das, dass man dann auf v auflösen kann auch. Ich verstehe aber nicht, wie ich jetzt ausgerechnet darauf kommen soll Ekin = FGrav. zu verwenden, statt Fz. = FGrav.?

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 15:14
nicht E(kin)=f(grav), sondern E(kin)=V

warum man Fz.=Fgrav nicht verwenden kann, habe ich bereits erwähnt


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 15:21
Wenn du das meinst ... da hab ich den Schluss nicht ganz verstanden

Zitat:
"zum 7ten beitrag:
nach dem EES ist E(kin)=E(pot) mit E(kin)=mv²/2 und E(pot)=gamma*M*m/r

setze das ein und löse nach v auf."


E(pot) = gamma? [sr. aber davon hab ich noch nie was gehört ... was bedeutet "gamma" --> Oder ist gamma G und damit die Gravitationskonst.? ABER dann wär doch E(kin)=F(Grav), weil E(pot)=G*M*m/R² = F(grav.)]

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 15:28
jo gamma=G=gravitationskonstante.
ich verwende lieber gamma als G, da G oft für die feldstärke genommen wird

"ABER dann wär doch E(kin)=F(Grav), weil E(pot)=G*M*m/R² = F(grav.)]"

nein, es gilt V=integral F*dr von R bis unendlich, dabei steht V für die potentielle energie und F für die gravitationskraft


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Antwort von -FamousLastWords- (ehem. Mitglied) | 18.11.2008 - 15:46
OK ... hier steig ich aus. Soweit sind wir noch nicht.
Gug dir das ma bitte an.

E(Kin) = F(Grav.)
0,5 * m * v² = G * m*M/r² --> klein-m kürzt sich raus
.
.
.
v = Wurzel aus 2GM/r² Wenn ich das so rechne, komme ich auf´s richtige Ergebnis. Allerdings setze ich da ja ne Kraft mit ner Energie zusammen. Im Buch stehts aber auch so ... ICH BIN VERWIRRT

Kann ich das jetzt so machen oder is nüch

 
Antwort von GAST | 18.11.2008 - 15:56
ne, schau dir mal das an: http://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_Energie

"Wenn ich das so rechne, komme ich auf´s richtige Ergebnis"

das ist doch unfug.
eine energie kann nie gleich einer kraft sein. völlig unmöglich.

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