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Referat: Vom Fluss zum Kanal am Bsp.: Neckar

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Thema: Ausbau des Neckars

Vom Fluss zum Kanal
Schon im Mittelalter beschäftigten sich die Herzöge verschiedener Städte mit einer der wichtigsten Handelsstraße in Deutschland, dem Neckar.
Denn der Neckar war nicht schon immer solch ein friedlich dahin fließender Fluss wie wir ihn heute kennen, er zählte einmal zu den wildesten Deutschlands.
Zum Beispiel erhielt Herzog Christoph von Württemberg 1555 das Privileg
von Kaiser Karl V den Neckar für Schiffe und Flöße schiffbar zu machen was bedeutete, dass er Schleusen für die Schiffe eingebaut werden mussten.
Und auch schon vor seiner heute zu sehender Kanalisierung, im Jahre 1897, gab es die Möglichkeit für mittlere Frachtschiffe den Neckar zu befahren. Die Methode die hierfür verwendet wurde, war die „Kettenschleppschifffahrt“. Dies bedeutete, dass sich Dampfer und Frachter an einer Kette am Grund des Neckars entlang ziehen konnten. Die Strecke reichte von Mannheim bis Heilbronn. Die Methodik wurde von Mark Twain in einem seiner Reisetagebücher um 1900 beschrieben.
Jedoch war dies nicht für große Frachter geeignet bzw. möglich.
So kam es, dass der Tübinger Kanaldirektor, Otto Konz, nach dem ersten Weltkrieg den Neckar zu einer Großschifffahrtsstrasse um-/auszubauen begann. Unterstützung bekam er durch die vom Deutschen Reich gegründete
„Neckar AG“, welche den Neckar nun zu seinem heutigen Bild formte.
Schon im Jahre 1925 konnten Schiffe mit bis zu 1200 Tonnen Ladung zwischen Mannheim und Heilbronn (113 km) ohne Probleme fahren. Dies war durch die Einrichtung von 11 Staustufen möglich.
Nach 33 Jahren (1958) war die Strecke nun schon bis Stuttgart ausgebaut. Dies bedeutet eine schiffbare Strecke von 122 km. Plochingen war 1962 die vorerst letzte Kanalendstation.
Der Kanal hat heute eine schiffbare Länge von 203 km.
Natürlich gab es auch noch weitere Projekte für die Neckarkanalisation/ -ausbau. Jedoch wurden sie bis auf unbestimmte Zeit verschoben und oder aufgegeben.
Als Beispiel: Einen Kanal zu bauen, der den Neckar von Plochingen mit der Donau in Ulm verbinden sollte. Daraufhin sollte die Donau in einem Kanal in den Bodensee münden.
(Dieses Riesenprojekt wurde aber gestrichen.
Inhalt
Die Nutzung des Neckars und teilweise Begradigung. Wer auf diese Idee kam und wie die Pläne dafür aussahen. (329 Wörter)
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05.10.2004 von unbekannt
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