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Referat: Apollofalter

Alles zu Insekten und Spinnen

Der Apollofalter


Apollofalter = Parnassius Apollo
gehört zu den größten schönsten mitteleuropäischen Schmetterlingen
ist ein großer weißer Tagfalter
gehört zu der Familie der Ritterfalter
ist überwiegend weiß gefärbt
trägt an den Hinterflügeln rotweiße Flecken mit schwarzen Ringen
es sind noch viele andere Formen des Aussehens bekannt
erreicht bis zu 10 cm Spannweite
seine Nahrung: saugt an Blüten von Disteln
seine Raupen sind samtig blau-schwarz gefärbt und haben orange Punkte an den Kopfseiten
Hauptnahrung der Raupe: Weiße und Große Fetthenne
bewohnt Tallagen bis etwa 3000 m Höhe, aber auch Mittelgebirge, besonders Kalkböden
ist außerhalb der Alpen sehr selten
sein Lebensraum sind hauptsächlich sonnige trockene Orte mit magerem und steinigem Grund im Berggebiet, auch manchmal in subalpinen Zonen
wo es in diesen Bereichen blütenreiche sonnige Wiesen, Hänge, Böschungen, Felskuppen und Wegränder gibt dort ist der Apollo zu Hause
dort bleibt er auch, weil er ein standtreues Tier ist
der Apollofalter ist vorm aussterben bedroht
es muss viel getan werden um den Apollo seine Unterart Alpenapollo und auch den schwarzen Apollo, der nur noch mit ein paar Dutzend Exemplaren in Ostdeutschland vorkommt, zu erhalten
Die beste und größte Population existiert heute an der Mosel, während mehrere andere Vorkommen Deutschlands in den letzten 100 Jahren erloschen sind
er steht schon seit 1936 in Deutschland unter Naturschutz und ist die nach den Washingtoner Artenschutzabkommen einzigste weltweit geschützte nicht-tropische Schmetterlingsart
Während eines Jahres entwickelt sich nur eine einzige Generation. Die Eier werden einzeln während der knapp vierwöchigen Flugzeit von Juli bis August in der näheren Umgebung von Sedum album-Pflanzen bodennah abgelegt.
Die Raupen liegen bereits im Herbst fertig entwickelt in den dickschaligen Eiern, verlassen diese jedoch erst im folgenden Jahr zur Zeit der Schneeschmelze.
Die Verpuppung erfolgt von Ende Mai bis Juni in einem groben netzartigen Geflecht zwischen Steinen am Boden
Die Schlupfzeit beginnt nach einer vierwöchigen Puppenruhe im Juni/Juli.
Die Weibchen schlüpfen bereits mit einem fertig entwickelten Vorrat von ca. 40 Eiern schlüpfen.
Während des nur wenige Wochen dauernden Falterlebens können jedoch bei guter Ernährung noch mehr als 100 Eier nachreifen.
Inhalt
Kurzreferat zum Fach Biologie:

Alle wichtigen Informationen zum Apollofalter. (In Stichpunkten) (336 Wörter)
Hochgeladen
03.07.2003 von unbekannt
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